Wie Weihnachten nicht zur Stressfalle wird

Weihnachten – das Fest der Liebe verheißt geruhsame Stunden, gutes Essen und liebevolle Geschenke. Doch für viele wird diese Zeit alles andere als besinnlich.

Das Weihnachtsfest versprüht seit jeher unter den Menschen in allen Teilen der Welt eine besondere Magie. Es ist die Zeit der Liebe, des Innehaltens, des Gedenkens an Christi Geburt. Die Adventswochen bereiten uns auf die friedliche und besinnliche Zeit vor und stimmen uns auf das bevorstehende Fest ein. So sind Lichterketten, beleuchtete Sterne und festlich, mit Christbaumschmuck  dekorierte Weihnachtsbäume, ein liebgewordener Brauch, die winterlichen Stuben weihnachtlich zu schmücken. Wer seinen Geldbeutel nicht allzusehr strapzieren möchte, sollte sich nach Angeboten umschauen. Reduzierte Fenstersterne sowie reduzierte Baumkugeln sind sehr beliebt.

Das „perfekte“ Weihnachtsfest

Den meisten Menschen bedeutet das Weihnachtsfest sehr viel. Fast keine Mühen werden gescheut, den Heiligen Abend und die Weihnachtsfeiertage traditionell sowie festlich zu begehen. Eine Menge Vorbereitungen sind zu erledigen und so werden Tage und Wochen damit verbracht, Geschenke zu kaufen, Einladungen an Familie und Freunde zu planen und nicht zuletzt Überlegungen für die weihnachtliche Tafel anzustellen sowie die dafür erforderlichen Einkäufe zu erledigen. Die eigentlichen, ersehnten geruhsamen und besinnlichen Stunden geraten häufig zum Stressfaktor. Ein Grund mehr, das Weihnachtsfest nicht zur Stressfalle werden zu lassen und rechtzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen.

So wird Weihnachten nicht zur Stressfalle



Sicherlich kennen Sie das; irgendwie hat das Besorgen der Geschenke wieder nicht frühzeitig geklappt. Die Zeit wird knapp, vielleicht fällt Ihnen auch kein passendes Geschenk ein. Der gute alte „Wunschzettel“, auf dem Ihre Lieben einen Wunsch hinterlassen, könnte hilfreich sein. Nehmen Sie die Hilfe von Freunden oder Familienmitgliedern in Anspruch! Bürden Sie sich nicht die Verantwortung auf, für das Gelingen des Weihnachtsfestes allein Rechnung zu tragen. Zögern Sie nicht, sofern notwendig, auch ein klares Nein auszusprechen. Dies gilt nicht nur für überzogene Geschenkideen und Weihnachtswünsche, sondern auch für das Organisieren, Backen, Kochen und Bewirten während der Feiertage. Gönnen Sie sich trotz aller weihnachtlicher Verpflichtungen zwischendurch Zeit der Muße und des Abschaltens. Planen Sie zwischen dem Festschmaus einen kleinen Spaziergang ein. Oder gar einen Mittagsschlaf. Wer das Weihnachtsfest als Zeit des gemütlichen Zusammentreffens, des sich Wiedersehens und des Besinnens im Kreise lieber Menschen versteht, wird mehr innere Ruhe empfinden können. Wer es dann noch schafft, sich übermäßigem weihnachtlichen Konsumzwang zu entziehen, läuft wenig Gefahr, in die Stressfalle zu tappen.

Fotos: DigitalDesigner, pixabay

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