Tinnitus – Ursachen und Hilfe bei Ohrgeräuschen

Wer unter Tinnitus leidet, hört ein ständiges Pfeifen oder Rauschen, das sich von innen her ausbreitet und dem Betroffenen nicht nur den Schlaf raubt.

Tinnitus ist ein sehr hohes Ohrenpiepen, das nur der Betroffene selbst hören kann, denn es gibt keine Schallquelle, die von außen auf das Ohr wirkt. Daher auch der lateinische Name, der übersetzt „Klingeln“ bedeutet. Das Pfeifen muss allerdings nicht immer nur sehr hoch sein, sondern variiert und ist in manchen Fällen auch ein Brummen, Rauschen oder Summen im Ohr. Die Geräusche können stetig gleich bleiben und sich zum Dauerrauschen im Ohr hartnäckig halten, aber sich auch in ihrer Intensität verändern. Um die Ursachen für den Tinnitus im Ohr herauszufinden, muss man die wahre Krankheit entdecken. Denn die Pfeifgeräusche im Ohr oder das Ohrenpiepen sind nur Symptome, die die verschiedensten Gründe haben können. Ein Pfeifen, das nur ab und zu auftritt, zählt noch nicht zum Tinnitus. Sobald es aber über einen längeren Zeitraum nicht aufhört und ein ständiges Dauerrauschen im Ohr zu vernehmen ist, spricht man vom Tinnitus im Ohr, der sich durchaus auch zu einem chronischen Leiden entwickeln kann.

Mögliche Ursachen für Dauerrauschen im Ohr

Die Ursachen für ein Dauerrauschen im Ohr sind sehr vielfältig und müssen noch vor der ersten Tinnitus Behandlung abgeklärt werden. Häufig entsteht Tinnitus durch Stress oder lautes Musikerlebnis, z. B. per Kopfhörer. Ein anderer Grund für lästige Pfeifgeräusche im Ohr ist zum Beispiel eine Erkrankung direkt im Ohr. Diese kann entweder durch eine Entzündung hervorgerufen worden sein oder aber auch durch die Einwirkung einer sehr lauten Geräuschquelle. Beim sogenannten Knalltrauma, das sich auch durch den Arzt feststellen lässt, wird das Piepen im Ohr nach einer gewissen Zeit verschwinden. In anderen Fällen ist die Hilfe gegen Tinnitus schon etwas schwieriger. Ein Hörsturz ist ein weiterer Grund, warum viele Menschen unter Pfeifen oder Summen im Ohr leiden und eine Tinnitus Behandlung benötigen. Machen sich Anzeichen wie Druck im Ohr, Pfeifgeräusche, Summen oder Brummen im Ohr bemerkbar, sollte rechtezitig ein Hals-Nasen-Ohrenarzt aufgesucht werden. Oft löst eine mangelnde Durchblutung die Symptome aus, wogegen entsprchende Medikamente verordnet werden können. Auch Fehlstellungen der Halswirbelsäule sowie eine stark verspannte Nackenmuskulatur können zum Dauerrauschen im Ohr führen.

Hilfe und Unterstützung gegen Tinnitus

Heutzutage gibt es auch für den Hörsturz wirksame Methoden im Rahmen der Tinnitus Behandlung. Die Liste für den Tinnitus im Ohr ist lang und sollte genauestens vom Arzt abgeklärt werden, bevor die eigentliche Tinnitus Behandlung begonnen werden kann. Dauergeräusche im Ohr, wie zum Beispiel das nervige Ohrenpiepen nach einem Hörsturz, führen bei vielen Betroffenen zu Schlafstörungen, Depressionen bis hin zur Arbeitslosigkeit. Wer sich mit seinem Tinnitus im Ohr beschäftigt, stößt im Internet auch auf die hilfreiche Seite der Deutschen Tinnitus Liga. Hier findet man viele Tipps und Anregen für die Hilfe gegen Tinnitus sowie den Umgang mit diesem Leiden. Sowohl Adressen für Selbsthilfegruppen wie auch Erklärungen zu den einzelnen Krankheitsbildern und Ursachen sind dort verzeichnet. So können nicht nur Betroffene selbst, sondern auch deren Angehörige in gewisser Weise Hilfe und Unterstützung gegen Tinnitus finden.

Fotos: geralt, pixabay

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