Die Komfortzone – dein exklusiver Wohlfühlort
Die Komfortzone bedeutet für viele, sich dahin zurückzuziehen, wo es einem gut geht. Sozusagen zu einem exklusiven Wohlfühlort. Die Komfortzone ist für die meisten Menschen etwas, das man ungern verlässt, weil man sich dort warm und sicher fühlt. Wie sieht es bei dir aus, hast du eine Komfortzone?
Die Komfortzone als risikofreier Wohlfühlort
In meiner Komfortzone kenne ich mich aus. Da ist mir alles vertraut, nichts erscheint fremd. Dort habe ich die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Die Komfortzone bedeutet für mich einen realen oder erdachten Raum, wo ich mich sammeln und dabei Stress abbauen kann. Herausforderungen, bei denen ich scheitern könnte oder mir Furcht einjagen, muss ich nicht annehmen. Meine vertraute Umgebung ist mir wichtiger. Sie schützt mich, gibt mir Kraft, Wärme und Zuversicht. Es gibt also nichts Besseres, als eine solche Zone als risikofreien Wohlfühlort zu haben. Doch stimmt das wirklich?
Was ist überhaupt eine Komfortzone?
Im Allgemeinen spricht man von einem psychologischen Raum oder Zustand. In diesem Bereich sollte man sich sicher und wohl fühlen. Ohne Angest, ohne Risiko, ohne Stress. Die Komfortzone kann daher naturgemäß für jeden Menschen anders aussehen bzw. sich anders gestalten. Während ein real existierender räumlicher Ort oder Platz als Wohlfühlort eingerichtet werden und wohin man sich zurückziehen kann, nutzen andere geistige Rückzugsorte wie z. B. Lesen. Die geschützten Zonen als Wohlfühlorte bestehen auch gern aus Hobbys, mit denen man ganz bei sich selbst sein kann und damit störende, von außen kommende Einflüsse, unbeachtet bleiben können.
Was, wenn kein Raum als Wohlfühlort vorhanden ist?
Gerade, wenn du sehr eingebunden bist, sei es in der Familie mit Kindern, bei der Pflege von Angehörigen oder ähnlichem, kann es zunächst schwierig sein, einen Ort für sich zu finden, an dem du ungestört bist und dich zurückziehen kannst. Der Alltag frisst gern die Zeit des Tages. Oft bleibt kaum Zeit übrig, die man für sich selbst nutzen könnte. Hier heißt es tatsächlich, aus dem Alltagsstres herauszukommen und wenigstens für kurze Zeit eine eigene Komfortzone einzurichten. Die kann individuell sehr verschieden aussehen! Ob du dabei eine feste Routine wählst, wie z. B. in einem Buch zu lesen, zu meditieren, Musik zu hören oder eine gute Tasse Tee zu trinken oder spontan deiner Lieblingsbeschäftigung nachgehst, bleibt vollkommen dir überlassen.
Die Komfortzone als Ort des Stillstands
Eine Komfortzone und damit einen Wohlfühlort zu haben, ist auf jeden Fall eine Bereicherung für Körper und Geist. Feste Routinen sowie Strukturen im Alltag sind wesentliche Säulen, die die Komfortzone so wichtig machen. Sie geben Halt sowie Zuversicht und sind somit etwas, wohin man immer wieder zurückkehren kann. Wohlgemerkt, der Wohlfühlort als Komfortzone kann dabei sowohl ein realer Ort, wie z. B. das Zuhause, oder aber ein geistiger und spiritueller Ort sein, an dem ich mich zurückziehen kann. Nur eines sollte die Komfortzone nicht werden, nämlich ein Ort des Stillstands. Das passiert, wenn ich mich aus meiner gewohnten Umgebung, aus meinem Wohlfühort nicht hinaus wage oder nur sehr ungern verlasse.
In der Komfortzone bleiben bedeutet Chancen verpassen
Einen Raum für sich zu haben, an dem nichts Unvorhergesehenes passieren kann, in dem man sich wohl und sicher fühlt, kann unglaublich gut tun. Problematisch wird es erst, wenn man diesen Raum, die Komfortzone, die dir Sicherheit gibt, kaum, selten oder gar nicht verlässt. Es liegt auf der Hand: Wenn ich nur das tue, was ich schon immer tat, lerne ich nichts Neues dazu. Neues lernen bedeutet auch, Chancen zu ergreifen. Routinen helfen, Ordnung im Leben zu behalten. Einen Rückzugsort zu haben ist wichtig für die Seele, zum Stressabbau sowie für die innere Mitte. Deshalb würde ich auf meine Komfortzone nicht verzichten wollen. Andererseits möchte ich ebensowenig auf Chancen und auf Neues im Leben verzichten.
Erfahrungen, Neues und Chancen in den Wohlfühlort packen
Mein Fazit lautet daher, regelmäßig aus der Komfortzone zu gehen und genauso regelmäßig wieder zu ihr zurückzukehren. Warum sollte man einen Ort, der einem gut tut, dauerhaft verlassen? Schließlich entstand deine Wohlfühloase sicherlich nicht von allein, sondern du hast einiges dafür getan. Es spricht überhaupt nichts dagegen, diesen Wohlfühlort für sich zu behalten. Doch eben nicht darin zu verharren. Die Erfahrungen, das Neue und die Chancen, die sich außerhalb der Zone ergeben, bereichern dich und dein Leben. Zudem kannst du deinen Ort mit all dem füllen, sodass dein exklusiver Wohlfühlort noch mehr für dich bereithält.
Das Wichtigste zusammengefasst
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Ein geschützter Rückzugsort als Wohlfühlort tut Körper, Geist und Seele gut
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In der Komfortzone finden sich feste Routinen und Strukturen des Alltags. Hilfreich, um Energie zu tanken und Stress abzubauen
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Die Komfortzone darf kein Ort des Stillstands werden, sondern sollte Teil des aktiven Lebens sein.
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Erfahrungen, Neus und Chancen begegnen dir nur außerhalb deiner Komfortzone, deshalb verlasse sie immer wieder und kehre auch gern wieder zurück
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Wann immer dir danach ist, fühl dich wohl in deiner Komfortzone. Schließlich hast du sie dir nach deinen Wünschen und Vorstellungen eingerichtet.
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