Entzündungshemmende Nahrungsmittel – gibt es so etwas?

Entzündungshemmende Nahrungsmittel – gibt es so etwas

Um es vorweg zu sagen: Ja! Mutter Erde bietet uns allerlei Gutes, glücklicherweise auch entzündungshemmende Nahrungsmittel. Welche das sind, erfahren Sie hier bei gesu-optimal.

Du bist, was du isst – eine alte Weisheit ohne Verfallsdatum. Tatsächlich steuert die Nahrungsaufnahme körperliche Prozesse, so tun dies auch entzündungshemmende Nahrungsmittel.



Entzündungshemmende Nahrungsmittel – es gibt sie wirklich!

Uns von gesu-optimal interessiert diesmal, ob es natürliche Nahrungsmittel gibt, die Entzündungen im menschlichen Körper lindern, bekämpfen oder gar vorbeugend wirken können. Die gute Nachricht: entzündungshemmende Nahrungsmittel gibt es wirklich! Was sicherlich viele ältere Mitbürger aus Überlieferungen noch wissen, finden wir übersichtlich erklärt bei utopia.de. Entzündungshemmende Nahrungsmittel sind auch dort Thema, doch um welche Lebensmittel handelt es sich, die mit ihren besonderen Heilkräften z. B. in entzündliche Prozesse eingreifen können?

Wissen aus dem Altertum mit Zwiebeln und Knoblauch nutzen

In der Küche hoch geschätzt, gehören Zwiebeln und Knoblauch ebenso als entzündungshemmende Nahrungsmittel in jede Hausapotheke. Allein die Zwiebel schüttet eine riesige Anzahl von Schutz- und Heilmitteln in unsere Speisen, was sogar wissenschaftlich bestätigt ist. Seit Jahrhunderten werden die über 20 Bestandteile der Zwiebel zugunsten der Gesundheit eingesetzt, wie beispielsweise zur Blutdrucksenkung und Stärkung der Gefäßwände. Die Senföle regen alle Schleimhäute nebst Verdauungsdrüsen an. Dabei wirken die antiseptischen Kräfte gegen Bakterien, Viren und Pilze, einschließlich gegen innerliche und äußerliche Entzündungen. Als traditionelles Hausmittel bei Husten und Halsschmerzen hat sich die Einnahme von Zwiebelsaft bewährt. Dafür eine gehackte Zwiebel in Honig einige Stunden ziehen lassen, bis sich ein Saft bildet, der wie Hustensaft löffelweise eingenommen wird. Im Verbund mit Knoblauch gelten diese Lebensmittel als älteste entzündungshemmende Nahrungsmittel.

Entzündungshemmende Nahrungsmittel – Knoblauch schützt auch das Herz

Mit Knoblauch als einzigartigen Aromaspender und vielseitigem Freund der Gesundheit beherbergen Sie die zweitälteste natürliche Medizin in Ihrer Küche, idealerweise auch in der Hausapotheke. Ebenso wie die Zwiebel bringt frischer Knoblauch die Körpersäfte zum Fließen. Knoblauch stärkt die Abwehr, ist keimtötend, krampflösend sowie blutverdünnend, was bedeutet, dass dieses entzündungshemmende Nahrungsmittel die Durchblutung der Herzkranzgefäße verbessert. Der Verzehr von täglich 2 bis 3 Zehen gilt als Vorbeugung gegen Schlaganfall. Bei Halsinfektionen kann selbst hergestelltes Knoblauchwasser lindernd wirken. Dafür einfach eine Knoblauchzehe einritzen, mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen. Die abgekühlte Lösung dann mehrmals am Tag zum Gurgeln verwenden.Außerdem sollen seine Wirkstoffe gegen Keime, Bakterien, Viren sowie Parasiten im gesamten Bauchraum helfen, ohne die unentbehrliche Mikroflora des Darms zu beeinträchtigen.

Noch mehr entzündungshemmende Nahrungsmittel – Tausendsassa Grünkohl

Entzündungshemmende Nahrungsmittel – gibt es so etwas-

Enzündungshemmende Nahrungsmittel – Ohne Frage, Gruenkohl ist eines davon

Von den einen wegen seiner gesunden Inhaltsstoffe verehrt, von den anderen wegen seiner oft blähenden Winde gemieden – Kohl. Dabei sind fast alle Kohlarten entzündungshemmende Nahrungsmittel, allen voran der beliebte, weil in Norddeutschland hochgeschätzt, „Küsten Kohl“ Grünkohl. Reich an Beta-Carotin, B-Vitaminen, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen sollen seine schwefelhaltigen Substanzen sich positiv auf Erkrankungen der Lunge auswirken, weshalb er überhaupt auch zu den wichtigsten Schutzgemüsen gegen Krebs zählt. Um das volle Potenzial an Beta-Carotin zu nutzen, gehört stets etwas Fett in die Zubereitung, eine Prise Zimt rundet den Geschmack ab.

Kleine Röschen, große Wirkung – der Rosenkohl

Wie der Grünkohl braucht Rosenkohl Frost zur vollen Entfaltung seines Aromas. Seine Inhaltsstoffe ähneln denen im Grünkohl, außerdem enthält Rosenkohl über 4 Prozent wertvolles Pflanzeneiweiß mit Aminosäuren, die gut vom Körper aufgenommen werden. Ebenfalls ein wichtiges Anti-Krebs Schutzgemüse, besonders gegen Brustkrebs, sollen die Kohlröschen antioxidativ (zellschützend) wirken. Weiterer positiver Effekt ist seine tonisierende Wirkung, onach er Spannungen und Schwächezustände abbauen soll.

Warum Sauerkraut Medizin für Darm und Nerven ist

Wertvolle Schutz-, Wirk- und Heilstoffe sind im Sauerkraut durch Milchsäurebildung enthalten. Sauerkraut kommt äußerst kalorienarm daher, enthält neben Kalium, Kalzium, Jod, Eisen, Mangan, Carotine, Vitamin K, viele B-Vitamine wie B12, Folsäure, einen Anteil von 2% Eiweß sowie reichlich Vitamin C. Die enthaltene Milchsäure hilft bei der Ausscheidung von unerwünschten Stoffwechselprodukten, auch Harnsäure, wodurch das entzündungshemmende Nahrungsmittel Schmerzen bei Rheuma- und Gichterkrankungen lindernd wirkt. Roh verzehrt hilft Sauerkraut bei Erkältungen und ist obendrein ein ideales Nahrungsmittel bei Verstopfung.

Foto: ikKlick, martaposemuckel, pixabay