Spargel ist gesund und eine edle Delikatesse

Spargel ist gesund und eine edle Delikatesse

Spargel ist gesund, weshalb er früher als wichtige Heilpflanze galt und sogar im amtlichen Arzneibuch verzeichnet war. Apotheken hielten stets einen Vorrat. Doch was steckt in ihm, weshalb die edle Delikatesse der Gesundheit so gut tut?



Spargel ist gesund und eine edle Delikatesse

Spargel ist gesund, egal ob weiß oder gruen

Im Frühjahr beginnt die Spargelzeit. Die weißen Stangen gelten als wohlschmeckende Delikatesse und verwöhnen so manchen Gaumen. Spargel ist gesund, das war bereits im alten China vor rund 5000 Jahren bekannt. Husten, Harnverhaltung und Geschwüre waren die Diagnosen, bei denen Spargel verordnet wurde. Doch auch die alten Ägypter, Griechen und Römer verspeisten gern Spargel, zum einen wegen dem kulinarischen Genuss und zum anderen wegen der Gesundheit. Es dauerte jedoch noch etliche Jahrhunderte, denn erst ab dem Mittelalter sind die Vorzüge des Spargels auch hierzulande bekannt. Doch was macht ihn wirklich so begehrt, zumal er extrem wenig Nährstoffe zu bieten hat?

Wenig Nährstoffe, reichlich Vitamine – Spargel ist gesund

Auf 100 Gramm Spargel kommen lediglich 12 bis 20 Kalorien, weshalb er bestens auch für die leichte Küche geeignet ist. Vorausgesetzt, man verzichtet auf fetthaltige Saucen wie z. B. Sauce Hollandaise als Zugabe. Spargel ist gesund, dafür sorgen die Ballaststoffe und vor allem Vitamine und Mineralien. In den weißen Stangen stecken also reichlich

  • Vitamin A, B-Komplex und Vitamin C
  • Eisen
  • Kalium
  • Phosphor
  • Kalzium und
  • Jod

Spargel ist gesund und auch voller Ballaststoffe, die gegen Verstopfung helfen. Zudem finden sich im Spargel Gruppen chemischer Verbindungen, die wichtig sind für biologische Vorgänge und Prozesse. Dazu gehören Glykosiden, Flavone und Saponine, die vor allem in vielen Kräutern und Heilpflanzen vorkommen. Es lohnt sich also, die Spargelzeit zu nutzen, denn die Saison endet traditionell am 24. Juni.

Spargel ist gesund für den Harnstoffzyklus

Was jedoch Spargel besonders auszeichnet ist seine Wirkung auf den Harnstoffzyklus, denn er wirkt entwässernd. Jedoch mengt er dem Urin eine besondere Duftnote bei, die nicht jeder mag. Vielleicht haben Sie es selbst schon bemerkt: Bereits kurz nach dem Spargelessen tritt beim Wasserlassen ein typischer Geruch auf, den die im Spargel enthaltene Aminosäure Asparagin auslöst. Ein deutliches Zeichen dafür, wie anregend dieser Wirkstoff für die Nieren ist. Auch deshalb ist Spargel gesund, da er seit jeher als harntreibend und ausschwemmend gilt. Zudem soll er Harnsäurekristalle aus Nieren und Muskulatur lösen. Allerdings ist für Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung, eingeschränkter Nierenfunktion oder einem erhöhten Harnsäurespiegel Vorsicht geboten, da zu viel Spargelgenuss die Nieren reizt.

Die Qual der Wahl – weißer oder grüner Spargel?

Beide Spargelarten sind zweifelsohne eine Delikatesse. Der grüne Spargel enthält jedoch mehr Vitamine und Asparagin. Er wird im Gegensatz zum weißen Spargel nicht geschält, nur die Schnittstellen werden entfernt. Die Kochzeit ist relativ kurz und genau wie der weiße Spargel ist auch der grüne Spargel eine gesunde Abwechslung auf dem Speiseplan.

Tipps rund um Spargel

Spargel ist gesund, weshalb er am besten frisch sein und wenn möglich aus der Region stammen sollte. Deshalb lohnt ein Blick auf das Etikett der Herkunft sowie auf die Schnittstellen der Enden. Sehen diese ausgetrocknet, ausgefranst oder holzig aus, spricht das nicht für Frische. Ein frischer Spargel „quietscht“ beim Schälen und geschält wird immer vom Kopf zum unteren Ende. Wird Spargel bereits Stunden vor dem geplanten Spargelessen vorbereitet, dann einfach die geschälten Stangen in ein feuchtes Tuch einschlagen. Im Kühlschrank bleibt der Spargel noch einige Zeit frisch.

Fazit

  • Spargel ist gesund
  • äußerst kalorienarm
  • reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien
  • wirkt harntreibend und entwässernd
  • Spargelsaison ab Mitte/Ende April bis zum 24. Juni

Foto: RitaE, pixabay