Vegetarisch leben – gesund ohne Fleisch

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Vegetarisch leben und sich ohne Fleisch zu ernähren ist eine bewusste Willensentscheidung. Sie wurde uns nicht in die Wiege gelegt. Manche Menschen meinen, Vegetarismus wäre wider der Natur. Menschen, dies ist eine bekannte Tatsache, sind gerne Fleischesser.

Vegetarisch leben, ohne Fleisch, ist gesund. Darüber sind sich Studien inzwischen einig. Bewiesen ist, dass eine Ernährung mit zu viel Fleisch die Ursache für etliche Erkrankungen ist.

Vegetarisch leben – gesunde Ernährung ohne Fleisch

Vegetarisch leben ist eine positive Einstellung zum Dasein. Dabei spielen gesundheitliche Aspekte ebenso eine wichtige Rolle wie religiöse, ethische oder moralische Weltanschauungen. Achtung und Respekt vor Tieren, die auf grausamste Weise für die Ernährung getötet werden, sind für viele Menschen die wichtigsten Motivationen, gewohntes Essverhalten zu überdenken. Die Folge: Künftiger Verzicht, d. h. kein Fleisch mehr auf dem täglichen Speiseplan.



Vegetarisch leben wird immer beliebter

Vegetarismus ist keine Erfindung der Neuzeit. Die fleischlose Ernährung folgt auch keinem Modetrend, auf deren Welle Vegetarier gern mit schwimmen möchten. Nein, sich für eine fleischlose Ernährung zu entscheiden und bei der täglichen Nahrungsaufnahme auf Fleisch zu verzichten ist eine bewusste Entscheidung. Egal , welche Gründe dafür sprechen, sich vegetarisch zu ernähren, tut in jedem Fall der Gesundheit gut. So sind es immerhin bereits rund 8 Millionen Menschen, die auf Fleisch verzichten und sich vegetarisch ernähren.

Mehr als eine alternative Lebensweise – Essen ohne Fleisch

>img src=“Vegetarisch leben – gesund ohne Fleisch.jpg“ alt=“frische Paprika, Salat, Orangen, Nüsse“ title=“ Vegetarisch leben – gesund ohne Fleisch“>

Studien beweisen – Vegetarier leben gesuender

Bereits im antiken griechischen Kulturkreis fanden sich überzeugte Vegetarier. Andere hingegen waren aufgrund der herrschenden Armut zum Vegetarismus und damit zum Fleischverzicht gezwungen. Da Menschen evolutionsbedingt eigentlich schon immer  Jäger und Sammler waren, stand einer vegetarischen Kost nichts im Wege. Man aß, was die Erde bot: Dinkel, Roggen, Gerste. Damit lagen sie vollkommen richtig, denn im Getreide ist reichlich enthalten, was der Körper benötigt, z. B. Eiweiß, Eisen, Kalzium. Heutzutage jedoch verleitet eine fast unüberschaubare Vielzahl an verschiedensten Lebensmitteen einschließlich Fastfood zur jederzeitigen Essensaufnahme. Dabei rückt oft in den Hintergrund, ob Hunger zum Essen animiert oder einfach nur die Lust am Essen.

Zu viel Fleisch essen schadet – warum nicht gleich Vegetarier werden?

Eine vegetarische Lebensweise hat eine Menge gesundheitlicher Vorteile. Darauf weist auch die WHO – Weltgesundheitsorganisation – hin. Besonders rotes, weiterverarbeitetes Fleisch begünstigt die Entstehung von Krankheiten wie Krebs. Hoher Fleischkonsum, und davon kann man leider mit rund 60 Kilogramm pro Kopf pro Jahr reden, begünstigt außerdem Herz- oder Atemwegserkrankungen, Schlaganfall, Diabetes, Infektionen, Alzheimer und Leber- und Nierenerkrankungen. Andererseits stecken im Fleisch natürlich wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin B12, was man fast ausschließlich in tierischen Produkten findet. Außerdem versorgt Fleisch mit B-Vitaminen, Eisen, Zink und Protein. Insgesamt sind diese Stoffe für den Körper meist schneller verwertbar als pflanzliche Nährstoffe, die oft aufwendig aufgespalten werden müssen.

Essen ohne Fleisch – das passiert im Körper

Jeder Mensch trägt Verantwortung für seine Ernährung. Jeder ist frei in der Entscheidung, ob Vegetarismus zum individuellen Gesundheitskonzept passt. Fakt ist, dass bei Fleischverzicht positive Entwicklungen im Körper wirken. So konnten Forscher bislang nachweisen, dass sich das Risiko, verschiedene Krankheiten zu entwickeln, bei Vegetariern deutlich niedriger ist. So leiden sie seltener an:

  • Bluthochdruck

  • Diabetes mellitus

  • Gallen- und Nierensteinen

  • Risiko für Herzerkrankungen sowie Krebserkrankungen sinkt

Eine vegetarische Lebensweise kann außerdem zur Gewichtsreduzierung beitragen oder das Körpergewicht besser halten zu können. Ferner

  • sinkt der Cholesterinspiegel

  • Darmflora verbessert sich (Ansiedlung von „guten“ Bakterien im Darm wird unterstützt)

Fazit:

In tierischen Nahrungsmitteln stecken viele gute Inhaltsstoffe, die der Körper zur täglichen Ernährung braucht. Allerdings fordert ein hoher Fleischkonsum die Entstehung etlicher Krankheiten wie Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs. Pflanzliche Lebensmittel enthalten ebenso benötigte Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, werden jedoch häufig nicht so gut im Darm resorbiert und stehen deshalb nicht in vollem Umfang zur Verfügung. Auf eine ausgewogene Ernährung sollte unbedingt geachtet werden. Besonders, da das wichtige Vitamin B12 in pflanzlichen Lebensmittel so gut wie nicht vorkommt. Doch trotz Fleischverzicht ist die vegetarische Alternative die gesündere Ernährungsweise.

Foto: Engin_Akyurt, RitaE, pixabay