Wie Sie mit diesen 10 Tipps Erkältungen vorbeugen

Wie Sie mit diesen 10 Tipps Erkältungen vorbeugen

Fit und möglichst ohne Erkältung durch Herbst und Winter kommen – dafür kann man Einiges tun. Hier sind die besten Tipps, um Husten und Schnupfen vorzubeugen.

Die beste Vorsorge, sich gegen Erkältungskrankheiten zu wappnen, ist ein starkes Immunsystem. Dies lässt sich jedoch nicht einfach wie ein Lichtschalter anschalten. Das bedeutet, um das Immunsystem zu stärken, sollte man rechtzeitig damit beginnen. Am besten, man sorgt das ganze Jahr über für den Aufbau sowie die Stärkung der Abwehrkräfte. Dazu gehört neben einer gesunden, ballaststoff- sowie vitaminreichen Ernährung ebenso ausreichende Bewegung sowie genügend Schlaf. Um ohne Husten und Schnupfen Herbst und Winter zu überstehen, sind zusätzliche Maßnahmen empfehlenswert.



Die 10 vorbeugenden Maßnahmen gegen Erkältungen

1. Abwehrkräfte stärken

Wie eingangs erwähnt, empfehlenswert ist ferner regelmäßiges Saunieren. Ebenfalls gut für die Stärkung sind Wechselduschen mit warmen und kaltem Wasser. Auch moderater Ausdauersport wirkt positiv auf das Immunsystem

2. Gründliches Händewaschen

Mehrmals täglich, für mindestens 20 Sekunden die Hände mit Seife unter fließendem Wasser waschen. Während der Grippezeit kann zusätzlich ein Hand-Desinfektionsmittel verwendet werden (Besonders sinnvoll bei Kontakt mit vielen Menschen hat, z. B. aus beruflichen Gründen)

3. Nicht in die Hände, sondern in die Armbeuge niesen

Zwar kann diese Maßnahme das Übertragen der Schnupfenviren nicht vollständig verhindern, doch wer in die Hände niest, ist zudem potenzieller Überträger. Denn die Viren können bis zu 3 Stunden auf de Handfläche überleben. Werden Gegenstände angefasst oder Hände geschüttelt, verbreitet sich die Erkältung in Windeseile. Außerdem: Niestropfen können bis zu 12 Meter weit fliegen.

4. Papiertaschentücher benutzen

Unter Umweltaspekten umstritten: Papiertaschentücher oder wiederverwendbare Taschentücher aus Stoff verwenden? Fest steht, dass jedes Taschentuch während einer Erkältung nur einmal benutzt werden und dann entsorgt bzw. bei mindestens 60 Grad gewaschen werden sollte.

5. Richtig schnäuzen

Unbedingt vermeiden: Mit zu hohem Druck den Nasenschleim entfernen. Dadurch kann das Sekret in die Nebenhöhlen gelangen. Günstig ist, jedes Nasenloch nacheinander vom Sekret zu befreien, indem erst das eine Nasenloch zugehalten wird beim Schnäuzen und dann das andere. „Nase hochziehen“ gilt in westlichen Kulturkreisen eher als unfein, obwohl dies schonender für die Nebenhöhlen sein soll. Experten sind sich jedoch hinsichtlich Schnäuzen oder Nasenschleim hochziehen nicht ganz einig.

6. Pflege der beanspruchten Nasenschleimhaut

Häufiges „Naseputzen“ beansprucht die empfindliche Nasenschleimhaut und Umgebung. Pflegende Nasenöle oder Cremes, z. B. mit Dexpanthenol, helfen, den schützenden Hautfilm wieder herzustellen und beschleunigen das Abheilen wunder Nasen.

7. Bevor die Chemiekeule eingesetzt wird, Hausmittel ausprobieren

Chemie mag zwar helfen, belastet den Körper jedoch zusätzlich und eventuelle Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen. Besser ist, bei Schnupfen die Nasenatmung sowie die Schleimlösung bei Husten mit Inhalieren zu erleichtern. Zudem gilt: Bei Erkältung viel trinken, am besten Kräutertees und Wasser. Tee mit frischem Ingwer zubereitet, wirkt antibakteriell, sollte allerdings bei den ersten Anzeichen einer Erkältung getrunken werden. Zwiebelsaft mit Zucker oder Honig hilft bei Heiserkeit und Husten.

8. Auf die richtige Raumtemperatur und Belüftung achten

Zu warme und schlecht belüftete Räume trocknen die Schleimhäute aus. Die Folge: Erkältungsviren gelangen schneller in Nase und Bronchien. Deshalb: Auf ausreichende Belüftung achten und mehrmals täglich die Fenster für einige Minuten öffnen. Bei der Raumtemperatur ist es ratsam, die Räume nicht zu warm zu halten. Durch eine zu hohe Raumtemperatur werden die Viren leichter, wirbeln durch die Luft und gelangen so schnell in Nase und Hals.

9. Auf ausreichend Schlaf achten

Schlafen Sie weniger als 5 Stunden, steigt die Anfälligkeit für eine Erkältung. Deshalb ist es besonders in der kalten Jahreszeit wichtig, dem Körper mehr als 5 Stunden Schlaf zu gönnen, ideal sind hier mindestens 7 Stunden. Während des Schlafs regeneriert sich der Körper, die nächtliche Erholungsphase sorgt für mehr Widerstandskraft

10. Stresspegel senken – Stress vermeiden

Wer ständig unter Strom steht, raubt dem Körper Kraft, geht manchmal sogar an seine Reserven. Erkältungskrankheiten haben hier leichtes Spiel. Deshalb: Werden Sie ruhiger und gelassener, schalten Sie zwischendurch einen Gang herunter. Dies schont das Nervenkostüm, das Herz sowie das allgemeine Wohlbefinden. Nehmen Sie sich Zeit zur Muße. Entspannungstechniken wie Meditieren oder Muskelentspannungsübungen sorgen für Stressabbau.

Foto: Myriams-Fotos, pixabay

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