Ohne viel Aufwand – Inhalieren bei Erkältung

Ob bei Husten oder verstopfter Nase – Inhalieren als bewährtes Hausmittel bringt schnell Linderung und befreit die oberen Atemwege.

Wer kennt sie nicht, die unangenehmen Begleiterscheinungen bei Husten und Schnupfen. Die Nase ist verstopft, die Atmung dadurch erschwert. Linderung kann man sich ganz einfach auf natürliche Weise mit Inhalieren verschaffen. Die Feuchtigkeit und Wärme wird bei Erkältungserscheinungen in Mund, Nase, Rachen oder Nebenhöhlen als sehr wohltuend empfunden. Der heiße Wasserdampf löst die Verschleimung in Nase und Bronchien und erleichtert somit die Atmung und das Abhusten. Das Allgemeinbefinden wird spürbar verbessert. Wer keinen Inhalator zur Hand hat, greift auf die klassische Variante zurück:

  • Heißes Wasser in einen Topf oder in eine Schüssel geben
  • Ein großes Tuch oder Handtuch über den Hinterkopf legen
  • So entweichen die Dämpfe nicht
  • Als Faustregel für die Dauer gelten ca. 5 bis 10 Minuten bzw. so lange, wie der Wasserdampf empor steigt

Wenn auch die Anwendung der Topf-Wasser-Methode leicht und quasi ohne weiteres Zubehör zum Inhalieren geeignet ist, gilt es, Einiges zu beachten.



Tipps für das Inhalieren über Topf oder Schüssel

Da üblicherweise frisch abgekochtes Wasser aufgegossen wird, achten Sie unbedingt auf eine standfeste Unterlage für das Gefäß. Kippen Schale oder Topf um, besteht die Gefahr für Verbrühungen. Lassen Sie das Wasser immer erst einen Moment abkühlen, bevor Sie Nase und Mund über die heißen Wasserdämpfe halten. Da Kopf und Gefäß so bedeckt sind, dass möglichst wenig Dampf entweicht, entwickeln sich sehr hohe Temperaturen. Dies kann sehr unangenehm für die Gesichtshaut sein. Wird es trotzdem zu heiß beim Inhalieren, dann einfach den Abstand zum heißen Wasser korrigieren oder die Abdeckung etwas lüften. Atmen Sie während des Inhalierens ruhig und entspannt ein und aus.

Diese Beimischungen eignen sich zum Inhalieren

Verschiedene Zusätze wie Salz oder Kräuter verstärken den schleimlösenden Effekt. Bekannt sind vor allem spezielle Zusätze wie Kampfer, Tannennadel- oder Latschenkiefernöl, Pfefferminz- oder Kiefernnadelöl, meist als ätherische Öle. Beruhigend sowie entzündungshemmend auf die Atemwege wirken Kamille und Salbei. Dazu 1 bis 2 Esslöffel Blüten bzw. Blätter in 1 Liter heißes Wasser geben. Neben einer antiseptischen Wirkung erleichtern Pfefferminzöl, Teebaumöl, Latschenkiefer, Fichtennadel oder Eukalyptusöl das Abhusten. Sie bringen das Sekret zum fließen und haben außerdem einen erfrischenden Effekt. Doch Vorsicht bei der Anwendung mit ätherischen Ölen: Sie können Augen und Schleimhäute reizen. Asthmatiker sollten hier besonders achtsam sein, ebenso Schwangere und kleine Kinder. Für Kleinkinder und Säuglinge ist das Inhalieren mit ätherischen Ölen nicht geeignet, da Bestandteile, besonders von Kampfer und Menthol, in Mund, Nase oder Rachen gelangen können und dies beim Kind zu Atemnot führen kann. Wer keine Kräuterbeimischungen oder spezielle Erkältungszusätze im Haus hat, kann ganz einfach mit Kochsalz oder Meersalz inhalieren. Dafür wird mindestens ein Esslöffel Salz auf 1 Liter heißes Wasser gegeben. Inhalieren mit Salz schont die Schleimhäute.

Foto: music4life, pixabay

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