Warum Sauna gut für die Abwehrkräfte ist

Sauna – Erst Schwitzen, dann Abkühlen

Schwitzen hilft, Krankheitserreger aus dem Körper zu schwemmen. Deshalb wird bei Erkältungen und Husten gern zu Hausmitteln wie den Lindenblütentee gegriffen. Ordentliches Schwitzen verstärkt die Wirkung der Lindenblüten. Das heißt, erst Tee trinken und dann ab ins Bett.

Noch besser ist es, Erkältungskrankheiten vorzubeugen. Dafür eignet sich besonders der regelmäßige Besuch einer Sauna. Ist der Sommer vorbei und die Tage werden wieder kühler ist spätestens dann der richtige Zeitpunkt gekommen, mit dem Saunieren zu beginnen. Erfahrene Saunabesucher kennen sich aus und wissen im Allgemeinen, auf was sie beim Saunieren achten müssen und was ihnen guttut. Doch immer noch sind viele Menschen verunsichert im Umgang mit dem richtigen Saunieren. Sie befürchten, die Hitze nicht zu vertragen oder scheuen die Abkühlung durch frische Luft bzw. im kalten Tauchbad. Auch Hemmungen, sich halbnackt oder nackt zu zeigen, halten so manch einen vom „Gesundbrunnen“ Sauna fern. Was sehr schade ist , denn nicht nur dem Organismus tut ein Aufenthalt in der Sauna gut, sondern auch der Seele.

Vorbereitung für die Sauna – Wissenswertes

Egal, ob mit Freunden oder allein – sich einen Tag in der Woche einige Stunden für den Saunabesuch zu reservieren ist u.a. die ideale Vorsorgemaßnahme gegen Erkältungskrankheiten. Durch ordentliches Schwitzen werden Schlackstoffe ausgeschwemmt, die Durchblutung wird angeregt, die Muskulatur entspannt sich. Bei Atemwegsbeschwerden wie bei Bronchitis kann die heiße Luft durchblutungsfördernd auf die Schleimhäute wirken und damit die Sekretabsonderung fördern. Wissenswertes aus dem Sauna-Lexikon enthält Informationen von A-Z, die im Zusammenhang mit Sauna, Schwitzen und Gesundheit von Bedeutung sind. Ein Blick in diese Übersicht lohnt und wird mit Sicherheit sowohl für den Anfänger wie auch für den geübten Sauna-Besucher wertvolles Wissen bereithalten. Denn nur, wer gut über den Ablauf und die Wirkung eines Sauna-Bades informiert ist, wird sich sicher im Umgang sowie in der Anwendung fühlen. Nun dürfte es kein Problem sein, die für die jeweiligen Bedürfnisse geeignete Saunalandschaft zu finden. In Deutschland etablierte sich bereits 1932 die erste öffentliche Sauna. Seitdem überziehen zahlreiche Saunalandschaften das Land, die zu Recht als Wohlfühl-Oasen bezeichnet werden können. Mit Massage, Schwimmen oder Ruhen bei gedämpfter Musik, dazu ein kulinarisches Angebot, gelingt es so neben dem Saunabad Gutes für die Gesundheit sowie für die Seele zu vereinen.

Sauna – Erst Schwitzen, dann Abkühlen

Wie oft ist Saunabaden gesund?

Mit einem großen Sauna-Badetuch und allerlei Wissenswertes aus dem Sauna-Lexikon sind Sie bestens für das Saunabaden gerüstet. Doch Vorsicht! Wer unter Herz- und Kreislaufbeschwerden leidet, sollte vorher mit dem behandelnden Arzt sprechen. Ebenso ist Asthmatikern zu empfehlen, den Rat des Arztes einzuholen. Für gesunde Menschen ist der Sauna-Besuch, wobei zwei bis drei Saunagänge eingeplant werden sollten, einmal pro Woche zur Stärkung der Gesundheit zu empfehlen. Die einzelnen Saunagänge sollten 8 Minuten nicht unterschreiten und höchstens 15 Minuten dauern. Dabei wird empfohlen, sich auf die oberste bzw. mittlere Bank zu legen, damit sich die Wärme gleichmäßig über den Körper verteilen kann. Und bedenken Sie, nur solange saunieren, wie es Ihnen guttut und Sie sich wohlfühlen! Die letzten drei bis fünf Minuten sollte man aufrecht auf der mittleren oder unteren Bank verbringen, bevor der Körper mit einer kalten Dusche oder in einem Tauchbecken mit kaltem Wasser abgekühlt wird. Wenn möglich, ist auch ein Luftbad, d.h. raus in die kalte Luft, zu empfehlen. Dies ist unbedingt erforderlich, damit sich die Blutgefäße wieder verengen. Kühlen Sie nicht richtig ab, riskieren Sie Kopfschmerzen.

Warum Saunieren für Gesunde unbedenklich ist

Grundsätzlich ist die Sauna zur Stärkung der Abwehr und des Organismus für jeden geeignet. Vom Kind bis zum Senioren, selbst schwangere Frauen, dürfen den Sauna-Besuch genießen. Allerdings sollte auf keinen Fall, besonders nicht beim ersten Mal, die Anwendung übertrieben werden! Wer sich nicht sicher ist, sollte sich jedoch vorher mit einem Arzt abstimmen. Auf jeden Fall sollten Sie die Sauna meiden, sofern sie Fieber haben sowie unter akuten Erkrankungen leiden. Vorsicht ist auch Diabetikern geraten. Zu lange der ungewohnten Hitze ausgesetzt, kann bei ihnen dramatisch den Blutzuckerspiegel sinken lassen. Ansonsten gilt:

  • Nehmen Sie sich genügend Zeit zum Saunieren
  • Legen Sie vor Betreten der Sauna sämtliche Schmuckstücke und ggfls. die Brille ab. Der Schmuck kann sehr heiß werden, die Brille beschlägt
  • Vermeiden Sie zu üppiges Essen vor dem Sauna-Gang
  • Gehen Sie nicht mit knurrendem Magen in die Sauna
  • Verzichten Sie auf Make-up. Ihre Haut will atmen
  • Nicht mehr als drei Sauna-Durchgänge anwenden
  • Nichts trinken zwischen den Sauna-Gängen, insbesondere keinen Alkohol

Auch wer eine Heimsauna besitzt, sollte sich an die Verhaltensregeln halten. Wer gut vorbereitet und mit allerlei Wissenswertes aus dem Sauna-Lexikon vertraut ist, wird die wohltuende Wärme, besonders im Winter, sowie die erholsamen Stunden für Körper und Geist nicht mehr missen wollen.

Fotos: solskin, giuseppeblu, pixabay

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