Loslassen bedeutet, Energie aufzuladen

Loslassen bedeutet, Energie aufzuladen

Loslassen ist immer mit Abschied verbunden. Egal, ob man sich von Gewohnheiten, materiellen Dingen, Lebenssituationen oder Menschen trennt. Loslassen ist also eine höchst emotionale Angelegenheit, die jeder für sich entscheiden muss und unterschiedlich verarbeitet.



Loslassen bedeutet, Energie aufzuladen

Festhalten um jeden Preis kostet Energie. Loslassen bringt neuen Schwung in dein Leben

Alles, woran wir uns klammern, uns jedoch nicht gut tut, kostet Unmengen an Energie. Die Bandbreite dessen, was uns bindet, kann ebenso unterschiedlich wie groß sein. Sehr oft bemerken wir selbst nicht, was da eigentlich mit uns passiert, zu sehr sitzen wir in festgefahrenen Strukturen. Wir engen uns selbst ein, wenn wir nicht hin und wieder „aufräumen“. Ein achtsamer Umgang mit sich selbst bedeutet u. a. auch, Gewohnheiten zu überprüfen. Die, die uns das Leben schwermachen, sollte man unbedingt loslassen. Die Entscheidung, Loslassen zu zelebrieren, erfordert jedoch das Erkennen, die bewusste Auseinandersetzung sowie schließlich das aktive Handeln. Loslassen fällt nicht jedem leicht, doch wer es schafft, sich dahingehend zu motivieren, wird spüren, wie Leichtigkeit und Energie zurück kehren.

 

Ganz wichtig – den emotionalen Ballast loslassen

Wir alle kennen dies, im Laufe des Lebens häufen sich zuweilen ganze Container mit emotionalem Ballast an. Niemand sieht ihn, doch die seelischen Wunden lasten schwer. Hier ist es besonders wichtig, rechtzeitig die Bremse zu ziehen, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass die Lebensqualität erheblich eingeschränkt wird. Gedrückte Stimmung, Hoffnungslosigkeit, Zweifel, depressive Verstimmungen bis hin zu Depressionen können sich entwickeln. Das Leben stagniert, die Zukunft erscheint immer auswegloser. Sehr häufig gelangen wir völlig unbewusst in diesen Teufelskreis und es dauert lange, bis wir ihn erkennen. Dabei spielen nicht nur äußere Einflüsse eine Rolle, sondern auch Prägungen aus der Kindheit und der Zeit des Heranwachsens. Gewohnheiten, die uns vertraut sind und selbstverständlich erscheinen, entspringen nicht selten unserer Herkunft und Erziehung. Deshalb: Für ein leichteres Leben unbedingt den Blick erweitern und den Fokus ändern!

Auch Loslassen will gelernt sein

Loslassen bedeutet, Energie aufzuladen

Loslassen ist immer ein Abschied.

Loslassen setzt das Erkennen voraus, das in unserem Leben etwas nicht stimmig ist. Haben wir es erkannt, muss unbedingt die Bereitschaft folgen, aktiv zu werden. Dies kostet oft eine Menge Überwindung, Kraft und Mut. Am Anfang wird sich niemand so recht sicher sein, ob die richtigen Entscheidungen getroffen werden und wurden. Beim Loslassen ist es hilfreich, auf die Intuition und das Bauchgefühl zu vertrauen, denn sie wissen viel früher als das Gehirn, was „Sache“ ist. Es heißt nicht umsonst, hinterher ist man immer schlauer, doch sollte dies kein Grund sein, in alten Strukturen zu verharren. Besonders dann nicht, wenn dadurch die Lebensfreude verloren geht, man sich selbst verbiegt und verleugnet und auf die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zugunsten Dritter, wegen der Lebensumstände oder aus sonstigen Gründen nicht mehr erfüllt. Es gibt konkrete Gewohnheiten, man nennt sie auch Glaubenssätze, die man definitiv loslassen sollte, um wieder neue Lebensenergie zu tanken.

Alte Glaubenssätze besser heute als morgen loslassen

Sollten Sie sich in einem oder mehreren der nachfolgenden Gewohnheiten oder Glaubenssätze erkennen, schaffen Sie sich Luft. Üben Sie das Loslassen! Fangen Sie sofort damit an! Sie werden zu innerer Zufriedenheit gelangen, denn Sie können nur sich selbst, Ihre Gewohnheiten und Ihren Blick auf die Dinge ändern. Deshalb hat es auch keinen Sinn, sich weiterhin einem Kontrollzwang gegenüber anderen zu unterwerfen. Unterliegen Sie dem Irrglauben, so wie Sie sind, wären Sie nicht gut genug? Verbiegen Sie sich, um es allen anderen recht zu machen? Dann verleugnen Sie sich selbst. Dieses Verhaltensmuster schadet Ihrer Persönlichkeit. Auch hier gilt: So schnell wie möglich loslassen.

6 weitere Gewohnheiten, von denen man sich trennen sollte

Neigen Sie zum Pessimismus? Wenn das Glas immer nur halb leer statt halb voll ist, ändern Sie Ihre Blickrichtung. Aufräumen, Ändern, Loslassen – hier sind 6 weitere Gewohnheiten, denen man besser Adieu sagt und damit in ein leichteres Leben startet:

  • Negativität, alles nur pessimistisch sehen
  • Erwartungen an Perfektionismus, an sich selbst und an andere
  • Angst vor dem Scheitern
  • vorschnelle Ver- und Beurteilungen anderer Menschen
  • Verharren in der Vergangenheit
  • nur in Zukunftsvisionen leben

Die Vergangenheit ist die Summe unseres Lebens, sie prägt und stellt darüber hinaus die Weichen für das zukünftige Leben. Wer für die Zukunft plant, ist zielorientiert und baut positive Energien auf. Hier kommt es auf die ausgeglichene Balance an, denn obwohl Vergangenheit und Zukunftsdenken ihre Berechtigung haben, finden die lebendigen Momente genau jetzt in diesem Augenblick statt.

Foto: pixel2013, Ramdlon, pixabay