Wasserkissen und Entspannungstechniken gegen Nackensteife

Wasserkissen und Entspannungstechniken gegen Nackensteife

Keine Zeit, Hektik und Stress am Tag, am Abend fallen wir müde ins Bett. Oft sind wir jedoch so überdreht, dass wir schlecht schlafen. Die Folge können Verspannungen und Muskelschmerzen sein.

Sicherlich wird Ihnen das bekannt vorkommen – von morgens bis abends hat man alle Hände voll zu tun. Anforderungen in Job, Familie und Haushalt halten uns den ganzen Tag auf Trab. Wenn dann die ersehnte Nachtruhe von einem unruhigen Schlaf gestört wird, fühlen wir uns am nächsten Morgen nicht ausgeruht und wie zerschlagen. Oft wachen wir mit Verspannungen im Nacken und in den Schultern auf, weil die tiefen Entspannungsphasen während der Nacht fehlten. Schlechte Schlafqualität sowie zu wenig Schlafstunden führen auf Dauer zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, zu Tagesmüdigkeit sowie Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Ein Kreislauf, der sich verselbstständigt und sich stetig wiederholt. Die Ursachen für einen schlechten Schlaf können vielfältig sein, doch oft wird vergessen, an das Naheliegende zu denken, nämlich an ein gutes Kopfkissen. Auch hier gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Neben Nackenstützkissen sind Wasserkissen bei Entspannung-Leben eine echte Alternative für einen gesunden Schlaf.

Entspannungsphasen am Tag und in der Nacht

Der Tagesablauf unterliegt für die meisten festen Rhythmen und Zeiten. Die täglichen Aufgaben müssen erfüllt werden, keiner soll und darf zu kurz kommen, weder Beruf noch Familie. Doch wo bleibt man selbst? Besonders, wenn man sich gestresst fühlt, müde und überlastet ist. Die guten Vorsätze, endlich auch etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun, bleiben häufig auf der Strecke. Viele haben schlichtweg verlernt, sich Ruhe und Muße zu gönnen, den Kopf und aktives Handeln wirklich mal abzuschalten. Dabei ist Entspannung besonders wichtig, denn daraus können wir nicht nur neue Kraft schöpfen, sondern mit gezielten Entspannungstechniken Verspannungen der Muskulatur entgegenwirken oder auflösen. Wer zudem tagsüber zwischendurch öfter für einen kurzen Moment bewusst entspannt, wird langfristig ruhiger und gelassener werden. Besonders wichtig sind jedoch die tiefen Entspannungsphasen während des nächtlichen Schlafs. Grund genug, sein Augenmerk auf die Ausstattung der Schlafmöbel wie Matratzen und Kopfkissen zu richten und gegebenenfalls zu erneuern. Besonders entspannend für Kopf und Nacken ist ein Wasserkissen. Während des Schlafs wird der Kopf stabil gehalten, wobei sich das Wasserkissen jeweils der Liegeposition von Kopf und Nacken anpassen kann.

Wasserkissen – kleine Ursache große Wirkung

Ein Wasserkopfkissen mag zunächst ungewöhnlich klingen. Tatsache ist, dass der Härtegrad, und somit die individuellen Bedürfnisse, ob flach oder lieber höher liegen, selbst regulierbar sind. Denn der Benutzer befüllt den Innentank des Wasserkissens mit Hilfe eines Trichters mit der Menge Wasser, wie es für ihn angenehm ist, jedoch nicht mehr als bis zur Maximalgrenze. Je mehr Wasser befüllt wird, umso höher und härter wird der Liegekomfort. Das Wasserkissen kann also jederzeit den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Für bequemes Liegen sowie optimale Anpassung des Wasserkissens an Kopf und Nacken sorgen verschiedene Außenschichten um den Wasserbeutel herum wie Daunen, Baumwolle oder eine Faserfüllung. Morgendliche Nackensteifheit, Nacken- oder Kopfschmerzen, sogar Schnarchen, sind Problemfelder, bei denen ein Wasserkopfkissen lindernd helfen kann.

Entspannen – am besten mit gezielten Techniken

Es mag paradox klingen, doch Entspannen ist leichter gesagt als getan. Beim entspannten Liegen auf der Coach beispielsweise kann der Kopf durchaus „weiterarbeiten“ und die Muskulatur völlig fest und angezogen sein. Die ständige Spannung der Muskeln nehmen Betroffene meist selbst nicht wahr, erst, wenn die Verspannungen schmerzen und lästig werden. Hier ist es ratsam, eine der bewährten Entspannungstechniken zu wählen sowie die Anwendung für zu Hause zu erlernen. So wird man z. B. beim Meditieren schnell merken, dass man das völlige Abschalten, den ständigen Gedankenfluss, tatsächlich erlernen muss. Techniken wie Yoga, Qui Gong, Tai Chi widmen sich neben der Entspannung dem gesamten Körper durch bewusstes Atmen sowie einem Ablauf von bestimmten körperlichen Bewegungen. Dabei werden Verspannungen der Muskulatur gelöst und die inneren Organe positiv beeinflusst. Bei Entspannungstechniken wie

  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • Autogenes Training

wird eher durch Anspannung sowie Entspannung der Muskulatur nach festgelegtem Ablauf ein langfristiges Auflösen der verspannten Muskelfasern angestrebt.

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