Wieso bei Zweifeln ein Trinkwasser-Test sinnvoll ist

Wieso bei Zweifeln ein Trinkwasser-Test sinnvoll ist

Immer öfter stellen sich besorgte Mitmenschen die Frage nach der Qualität des Trinkwassers. Besonders junge Eltern möchten bei der Nahrungszubereitung für ihre Babys auf Nummer sicher gehen.

Schnell den Wasserhahn aufgedreht und einen Schluck des frischen Nass trinken. In Deutschland ist dies unbedenklich möglich, denn laut Experten ist Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel. Basis der strengen Kontrolle ist die Trinkwasserverordnung, die unter anderem Grenzwerte möglicher Belastungen durch Schwermetalle wie Blei, Kupfer oder Nickel festlegt. Jürgen Steinert von Öko-Test erklärt: „Sie gewährleistet, dass unser Trinkwasser keine Schadstoffgrenzwerte überschreitet. In ihr ist festgelegt, auf welche chemischen, biologischen und physikalischen Parameter das geförderte Grundwasser in regelmäßigen Abständen untersucht werden muss.“ Zitat. Die Gesundheitsämter kommen zudem ihrer gesetzlichen Pflicht nach, regelmäßig Wassergewinnungs- und Wasserversorgungsanlagen zu überwachen.Trotz der allgemein gesundheitlichen Unbedenklichkeit beim Trinken oder der Nahrungszubereitung mit Leitungswasser gibt es etliche Skeptiker, die sich nicht voll und ganz auf die einwandfreie Qualität des Leitungswassers verlassen. Dies ist nicht ganz grundlos, denn Meldungen über belastetes Trinkwasser verunsichern hierzulande immer wieder kritische Endverbraucher. Vor allem ist die regional hohe Nitrat Belastung im Grundwasser problematisch, da dies u. a. zu hohen Kosten der Wasseraufbereitung führt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte ist gut beraten, einen Trinkwasser-Test durchzuführen. Mögliche Belastungen des Leitungswassers können so einfach und schnell nachgewiesen werden.



Trinkwasser – kostbar und essentielle Lebensgrundlage

Trinkwasser ist lebenswichtig. Zwar kann ein Mensch in Extremsituationen mehrere Tage ohne Flüssigkeitszufuhr überleben, doch das hängt neben dem Alter von vielen weiteren Faktoren ab. Wir Menschen scheiden täglich Wasser aus, es ist also essentiell, für Nachschub zu sorgen. Nicht nur, weil wir Durst verspüren, sondern auch, um die Funktionalität sämtlicher Organe sowie den Blutstrom zu erhalten. Durchschnittlich sollten Erwachsene bis zu zwei Liter Flüssigkeit pro Tag trinken. Wobei zu beachten gilt, dass man nicht erst trinken sollte, wenn man durstig ist. Dies ist viel mehr ein Zeichen, dass die Wasserreserven im Körper nicht mehr ausreichend vorhanden sind. Schaut man sich Ergebnisse über getestetes Mineralwasser, Quellwasser, Heilwasser oder Tafelwasser an, wird schnell klar, dass nicht jedes Wasser hundertprozentig frei von belastenden Stoffen ist. Was liegt da näher, als frisches Leitungswasser zu zapfen und damit den Durst zu stillen. Wer Zweifel über die Qualität des Trinkwassers hat, kann durch Entnahme einer Probe einfach und schnell einen Test durchführen lassen. Im Handel sind Sets erhältlich, die Aufschluss über die Qualität des heimischen Trinkwassers geben. Mit einem Kombi-Test beispielsweise lassen sich so Belastungen durch Schwermetalle, Keime und Bakterien nachweisen. Der Ablauf eines solchen Tests ist denkbar einfach: Wasserprobe entnehmen und zur Analyse ins Labor schicken. Das Ergebnis liegt einige Tage später vor und sofern Beratungsbedarf seitens des Endverbrauchers besteht, wird er nicht allein gelassen.



Trinkwasser-Test, und wie geht es weiter?

Im Idealfall entsprechen alle Werte den gesetzlichen Anforderungen, sollen also gemäß der Grenzwerte unbedenklich für die Gesundheit sein. Was aber, wenn der eine oder andere Giftstoff wie z. B. Blei, Kupfer oder Nickel über den zulässigen Grenzwerten im Trinkwasser gefunden wurde? Oder die Analyseergebnisse für den Endverbraucher nicht eindeutig verständlich sind? Ein umfangreicher, persönlicher Beratungsservice auch nach durchgeführtem Trinkwasser-Test durch geschulte Fachleute steht beispielsweise im Team von IVARIO zur Verfügung. Per Telefon oder E-Mail werden hier Fragen beantwortet sowie eine individuelle Interpretation der Wasseranalyse gegeben. Besonders Eltern von Babys oder Kleinkindern werden mit dem Wissen um die Beschaffenheit des Trinkwassers ein gutes Gefühl haben. Zum einen können so Zweifel an der Qualität des Leitungswassers ausgeräumt werden, oder, im ungünstigeren Falle, können so gegebenenfalls Maßnahmen für die Verbesserung, z. B. bei alten Bleirohren in Altbauten, eingeleitet werden.

Foto: 59839, oixabay