Wenn man nachts nicht schlafen kann

Sie fallen abends müde und abgespannt ins Bett, sind aber plötzlich hellwach und können nicht einschlafen? Grund genug, die möglichen Ursachen dafür zu finden.

Unter Schlafstörungen leiden viele Menschen. Oft haben sie auch Schwierigkeiten, trotz Müdigkeit am Abend den wohlverdienten Schlaf zu finden. Schlafen wie ein Baby, ohne Schlafstörungen, weit gefehlt! Oft wälzt man sich dann schlaflos im Bett hin und her, hofft, endlich abschalten und einschlafen zu können. Doch plötzlich ist man wieder hellwach, die Müdigkeit ist verflogen und das Einschlafen will nicht gelingen. Manchmal vergehen Stunden, ehe der Betroffene in den Schlaf fällt. Am nächsten Morgen fühlt man sich meist wie „gerädert“ bzw. nicht ausgeschlafen. Hat man nur hin und wieder Schlafstörungen und es liegen darüber hinaus keine organischen Erkrankungen vor, ist dies zwar ärgerlich, doch nicht weiter bedenklich. Häufen sich die Probleme beim Einschlafen jedoch und der Nachtschlaf kommt deshalb erheblich zu kurz, können sich auf lange Sicht gesundheitliche Beschwerden bemerkbar machen.



Ausreichend Schlaf – Erholung für Körper und Seele

Nach heutigen Erkenntnissen spricht man von einem die Gesundheit fördernden Schlaf von mindestens 6 Stunden. Schläft man über einen längeren Zeitraum deutlich weniger, bzw. ist der Schlaf ständig unterbrochen, wird dem Körper die notwendige Regeneration während des Schlafs erheblich erschwert. Die Muskulatur kommt nicht zur Tiefenentspannung und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich können unangenehme Folgen sein. Obendrein fühlt sich der Betroffene tagsüber häufig müde und nicht richtig fit. Mitunter kann die Konzentrationsfähigkeit nachlassen und man quält sich durch den Tag. Deshalb ist es besonders wichtig, möglichen Ursachen, die für die Schwierigkeiten beim Einschlafen verantwortlich sein können, auf den Grund zu gehen. Für neue Matratzen kann man sich dann gegebenenfalls immer noch entscheiden.

Auf Folgendes sollten Sie achten:

  • Matratze                   
  • ist sie zu hart oder zu weich?
  • Kopfkissen              
  • schlafen Sie zu hoch oder zu flach
  • Bettzeug
  • fühlen Sie sich unter Ihrer Bettdecke wohl? Frieren oder schwitzen Sie?
  • Bettwäsche
  • Prüfen Sie die Materialien
  • Raumklima
  • ist es zu warm oder zu kalt im Schlafzimmer? Achten Sie auf gutes Belüften
  • Abdunkeln              
  • lässt sich das Schlafzimmer ausreichend abdunkeln?
  • Pflanzen
  • Reaktion auf bestimmte Pflanzen. Um dies auszuschließen, sollten Pflanzen aus dem Schlafzimmer entfernt werden
  • Lärmquellen         
  • haben Sie die Möglichkeit, sich gegen äußere Lärmquellen ausreichend zu schützen?
  • Aufregung
  • Schauen Sie Fern bis in die Nacht oder führen geistig anstrengende Arbeiten bis in den späten Abend hinein aus?

Darüber hinaus lohnt auch ein Blick auf die Einrichtung sowie die Farbgestaltung des Schlafzimmers. Grundsätzlich sollte das Zimmer neben einer wohligen Atmosphäre auch einen Ort der Ruhe ausstrahlen. Sport- und Fitnessgeräte gehören nicht in das Schlafzimmer. Auch spielen Farben und Stoffe eine nicht unwichtige Rolle und wirken sich positiv auf den Schlaf und die Erholung aus. So sollen Blautöne laut Farbpsychologie eine beruhigende Wirkung haben, die gezielt mit anderen Farben kombiniert, zudem die Entspannung fördern können.

Fotos: PublicDomainPictures, pixabay

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