Gesund ins Leben starten durch Muttermilch

Muttermilch enthält zahlreiche Bestandteile, die sich positiv auf Neugeborene auswirken. Sie übernimmt eine Vielzahl von Schutzfunktionen im Körper des Neugeborenen.

Muttermilch passt sich den Bedürfnissen des Neugeborenen an. So verändert Muttermilch In den ersten Wochen mehrfach ihre Zusammensetzung. In den ersten Tagen produziert der Körper der Mutter die sogenannte Vormilch, die dann ab dem sechsten Tag durch die Übergangsmilch ersetzt wird. Erst ab dem fünfzehnten Tag wird reife Frauenmilch produziert. Um die Ernährung zu ergänzen, können Mütter Beikost einfrieren.

Muttermilch stärkt das Immunsystem von Babys


Neugeborene verfügen über ein noch schwaches Immunsystem, welches erst aufgebaut werden muss. Dabei hilft die Muttermilch, indem sie dem Säugling Antikörper sowie Immunzellen und Proteine zuführt. Sie sind im Darm aktiv und verhindern, dass schädliche Mikroorganismen ins Gewebe des Babys gelangen. Muttermilch liefert sogenannte Schutzmoleküle, die sich an Krankheitserreger andocken, noch bevor sie in den Verdauungskanal des Kindes vorstoßen können. Außerdem enthält Muttermilch Stoffe, die verhindern, dass schädliche Bakterien mit Vitaminen und Mineralien versorgt werden. Kinder, die gestillt wurden, profitieren von dieser Schutzfunktion der Muttermilch noch bis ins Erwachsenenalter hinein.

Muttermilch bietet zahlreiche Vorteile für die spätere Entwicklung von Kindern

Babys, die mit Muttermilch ernährt wurden, sind später weniger anfällig für Allergien. Außerdem erhalten sie durch die Milch Vitamine und Spurenelemente in exakt der richtigen Menge. Kinder, die gestillt wurden, haben ein geringeres Risiko für Übergewicht und erkranken seltener an Mittelohrentzündungen. Auch die psychologische Komponente des Stillens sollte nicht außer Acht gelassen werden. Sie fördert ein positives Verhältnis zwischen Mutter und Kind. Was stillende Mütter darüber hinaus noch wissen sollten, erfahren Sie auf bambiona.de.

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