Gedanken steuern für ein positives Leben

Gedanken steuern für ein positives Leben

Wir denken und denken, und wenn man dabei bedenkt, dass ca. 30.000 bis 60.000 Gedanken täglich unsere Gedankenwelt ausmachen, ist das eine erstaunliche Leistung des Gehirns. Die Kunst dabei ist: Positiv Gedanken steuern und damit Selbstwert und Zufriedenheit stabilisieren und erhöhen.



Bewusst oder unbewusst, unser Gehirn ist täglich mit tausenden von Gedanken beschäftigt. Die meisten davon sind flüchtige sowie unwichtige Gedankenfetzen, die im nächsten Moment bereits wieder vergessen sind. Übrig bleiben rund 28 Prozent, die sich in 3 Prozent positive und 25 Prozent negative Gedanken aufspalten. Nun wussten bereits die alten Philosophen um die Macht der Gedanken. Wer negativ denkt, erfährt irgendwann im Lebensfluss die destruktive Wirkung. Demgegenüber stehen lebensbejahende Gedanken, die positiv auf die Lebensentfaltung einwirken. Was liegt näher, als Gedanken steuern in den täglichen Ablauf aufzunehmen und somit selbstbestimmt die Gedankenwelt positiv zu beeinflussen?

Fähigkeiten des Gehirns nutzen und Gedanken steuern

Gedanken steuern für ein positives Leben
Am besten gleich damit beginnen: Positiv Gedanken steuern

Das Leben ist im Fluss und so besitzt auch das Gehirn die Fähigkeit, Vernetzungen zu verändern sowie neue Verknüpfungen von Nervenzellen zu bilden. Gedanken steuern beginnt mit der bewussten Wahrnehmung, welche Art von Gedanken uns durch den Kopf schwirren. Dann liegt es an uns, zu entscheiden: Welche Gedanken möchten wir zulassen, in uns aufnehmen und weiter verfolgen? Welche Gedanken tun gut und welche nicht? Wie weiter oben bereits beschrieben, ist das Verhältnis von positiven und negativen Gedanken durchaus nicht im Gleichgewicht und meist bleiben die weniger angenehmen Gedankenfetzen haften. Doch was hindert uns dann daran, festgefahrene Glaubensmuster und Glaubenssätze zu durchbrechen, um negative Gedanken in positive umzuwandeln?

Gedanken steuern lernen und somit selbstbestimmt leben

Die Entscheidung, einen Gedanken weiter zu denken oder ihn einfach ziehen zu lassen, kann jederzeit getroffen werden. Dies setzt voraus, dass wir erkennen, was bestimmte Gedanken in uns auslösen und was sie mit uns anstellen. Dies hört sich einfacher an, als es ist. Denn es bedarf einer erhöhten Achtsamkeit sich selbst gegenüber sowie der Selbstreflexion der eigenen Person bezüglich Verhalten, Denken und Fühlen. Ein Großteil unserer Gedanken docken auf bereits fest verinnerlichte Glaubensmuster und Glaubenssätze an und lösen somit stets die gleichen Verhaltensmuster aus. Der bekannte Ausspruch von Marc Aurel – Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht – zeigt mehr als deutlich, dass Gedanken steuern die Qualität des Lebens sowohl in die eine wie in die andere Richtung mitbestimmt.

Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken

„Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken“ – ein weiterer philosophischer Ansatz von Marc Aurel. Daraus kann man ableiten, dass positive Gedanken für positive Energie sorgen und wohltuende Seelennahrung sind. Was passiert dagegen, wenn negativen Gedanken zu viel Raum gelassen wird? Wenn sie Macht über das Verhalten erlangen und somit Einfluss auf Verhaltensmuster nehmen, die so eigentlich nicht gewollt sind? Deshalb: Wann immer Sie sich dabei ertappen, wie negative Gedanken Ihren Lebensfluss beeinträchtigen, werden Sie sich dessen bewusst und kehren Sie die Situation um.

Die Macht der Gedanken zur Selbstentfaltung nutzen

Wer seine Gedanken positiv steuern kann versetzt sich aktiv in die Lage, selbstbestimmt sein Leben zu gestalten. Schlechte Gedanken kommen und gehen, man muss sie nach einer gewissen Betrachtung nur ziehen und sich nicht von ihnen beherrschen lassen. Denn letztlich motivieren Gedanken und mischen sich in das Tun und Handeln ein. Aus negativen Gedanken positive Kraft zu ziehen, bedeutet immer Energiearbeit:

  • Bewusste Wahrnehmung, welche Art von Gedanken gerade aufflackern
  • Selbstreflexion – was lösen negative Gedanken in mir aus/ worin hindern sie mich
  • konkrete Entscheidung – negative Gedanken ziehen lassen
  • Gewohnheit, in alte Verhaltensmuster zu fallen, ablegen
  • Festgefahrene Glaubenssätze auflösen bzw. durchbrechen
  • Manchmal notwendig: Lebenseinstellung ändern
  • Umkehrung von Passivität in Aktivität, bewusst positiv Gedanken steuern
  • Belohnung nicht vergessen: Loben Sie sich jedes Mal, wenn Sie bei der Umkehrung der Gedanken erfolgreich sind

Fazit:

Gedanken steuern bedeutet das Freilegen von Freiräumen für neue Energie und Zufriedenheit. Wer nicht in jedem „schlechtem“ Gedanken hängenbleibt, erlebt neue Leichtigkeit und vor allem das gute Gefühl, selbstbestimmt die Bausteine des Lebens zu richten. Denn: Nicht Gedanken haben Macht über Sie, sondern Sie haben die Macht über Ihre Gedanken!

Foto: geralt, Comfreak, pixel2013