Haarausfall – Auch Stress lässt Haare ausfallen

Haarausfall durch Stress - was tun

Der Verlust der Kopfhaare ist für die meisten nur schwer zu ertragen. Oft sind die Ursachen nicht sofort zu erkennen, denn es kann viele Gründe dafür geben. Einer davon ist Haarausfall durch Stress.



Haarausfall durch Stress - was tun

Keine Seltenheit: Haarausfall durch Stress

Haarausfall stellt für jeden ein heikles Thema dar, denn der Verlust des Kopfhaares wird oft mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Dabei ist das tägliche Ausfallen einzelner Haare zwischen 70 bis 100 Stück als normal zu betrachten. Meist haben die Haare ihre begrenzte Lebensdauer erreicht und die unbeschädigte Haarwurzel in der Kopfhaut sorgt regelmäßig für neuen Haarwuchs. Erst wenn der Haarverlust deutlich umfangreicher als 70 bis 100 Haare pro Tag ist, kann von Haarausfall gesprochen werden.

Ursachensuche: Kann Haarausfall durch Stress bedingt sein?

Neben einer genetischen Veranlagung gibt es zahlreiche Ursachen für Haarausfall. Sind jedoch

  • ernsthafte innere Erkrankungen wie z. B. Krebs

  • Behandlungsfolgen durch Medikamente

  • Auswirkungen durch Bestrahlungen,

  • Hormonschwankungen wie zum Beispiel während der Wechseljahre

als Gründe für den Haarausfall auszuschließen, kann Haarausfall durch Stress bedingt sein. Besteht über einen längeren Zeitraum erhöhter beruflicher oder emotionaler Stress, kann dies zu körperlichen Reaktionen führen, wobei eben auch Haarausfall eine unerwünschte Begleiterscheinung ist. Sofern genetisch veranlagter, durch Krankheiten verursachter oder hormonell bedingter Haarausfall ausgeschlossen werden kann, lohnt es sich daher, die Möglichkeit, Haarausfall durch Stress, näher zu beleuchten. In jedem Falle ist es ratsam, bei plötzlichem sowie auch bei schleichendem Haarausfall, die Ursachen mit einem Arzt abzuklären.

Mögliche Folgen von Stress auf die Kopfbehaarung

Jeder Mensch reagiert anders auf stressbedingte Situationen. Die einen haben Magen-Darm-Probleme oder auffällige Hauterkrankungen wie starken Juckreiz. Andere leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten und anhaltender Müdigkeit. Wenn Stress über einen langen Zeitraum anhält und dem Betroffenen keine Ausweichmöglichkeit bietet, bleibt der Stresspegel auf einem hohen Niveau. Beruflicher sowie emotionaler Stress sind Herausforderungen für den Körper und können den menschlichen Organismus extrem schwächen, ihn sogar schädigen. Haarausfall kann ebenfalls eine Folge von dauerhaften Extremsituationen sein. Beruflicher sowie emotionaler Stress kann dabei die Haarfollikel schädigen, was zu diffusem Haarausfall führen kann. Der Verlust der Haare erfolgt hierbei gleichmäßig über den Kopf verteilt.

Bei Haarausfall Stressfaktoren stoppen

Liegt die begründete Vermutung nahe, bei Ihnen handelt es sich um Haarausfall durch Stress, sollten Sie schnellstmöglich gezielt dagegen ankämpfen. Denn Dauerstress kann zu Verlust des Kopfhaares führen. Doch soweit muss es nicht kommen. Überdenken Sie Ihr Zeitmanagement. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf, damit sich Ihr Körper erholen kann. Auch Methoden, wie

  • Yoga

  • autogenes Training sowie

  • progressive Muskelentspannung

  • QiGong oder

  • Thai Chi

können bei der Stressbewältigung helfen. Bei extrem schweren seelischen Krisen, wie Trauerphasen oder Depressionen, ist eine Psychotherapie oft die beste Möglichkeit, aus diesen belastenden Situationen einen Ausweg zu finden. Beruflicher sowie emotionaler Stress können Haarausfall begünstigen. Wenn Sie an Haarausfall leiden und gleichzeitig unter Stress stehen, haben Sie eventuell die Ursache gefunden. Mit der richtigen Stressbewältigung können Sie Ihren Haarausfall verringern bzw. völlig stoppen. Allerdings gibt es derzeit noch keine Variante, mit Medikamenten dem negativen Einfluss der Stresshormone auf die Haarfollikel entgegenzuwirken.

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