Warum Sie sich vom Bauchfett trennen sollten

Zu viel Bauchfett ist ungesund. Es trübt das Wohlbefinden. Doch viel schlimmer: Bauchfett birgt Gesundheitsrisiken in sich.

Je eher Sie sich entschließen, etwas gegen Bauchfett zu tun, umso besser. Denn ein zu hoher Bauchfettanteil ist ungesund. Es handelt sich um aktives Gewebe, welches sich in der Bauchhöhle ausbreitet und sich wie ein Netz um die inneren Organe wie Darm, Leber oder Bauchspeicheldrüse legt. Bauchfett setzt Fettsäuren frei und soll zusätzlich an der Absonderung entzündungsfördernder Botenstoffe beteiligt sein. Die Ursachen für zu viel Bauchfett liegen meist neben einer genetischen Veranlagung in einer zu hohen Kalorienaufnahme sowie mangelnder Bewegung.



Wie Fettgewebshormone im Bauchfett wirken

Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut, oder besser gefragt, mit Ihrem Bauch? Sofern Sie noch jung an Jahren sind, sich ausreichend bewegen und auf gesunde Ernährung achten, dürfte das Bauchfett kein nennenswertes Thema sein. Mit zunehmendem Alter jedoch steigt die Wahrscheinlichkeit, einiges an Bauchfett zuzulegen. In welchem Ausmaß der Bauchumfang, und damit der Bauchfettanteil, mit den Jahren wächst, hängt neben einer genetischen Veranlagung von Faktoren ab wie:

  • regelmäßig einer zu hohen Kalorienaufnahme
  • einer überwiegend Ballaststoffarmen Ernährung
  • einem erhöhten Verzehr von zuckerhaltigen Speisen

Mit zunehmendem Bauchumfang sowie Bauchfett (Viszeralfett) wächst das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Alzheimer, Gefäßleiden, Herz- und Kreislauferkrankungen, Herzinfarkt und Krebs. Übrigens steht ein chronisch erhöhter Stresspegel, eine Überproduktion des körpereigenen Stresshormons Cortisol sowie das bei entzündlichen Erkrankungen oft verabreichte synthetische Kortison im Verdacht, vermehrt an der Entstehung des Bauchfetts verantwortlich zu sein.

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Bauchumfang – Verdacht auf Bauchfett?

Allein das Körpergewicht gibt keine Auskunft über den Bauchfettanteil. Für eine exakte Ermittlung eignen sich sogenannte Körperfettwaagen. Haben Sie ein Maßband zur Hand, können Sie Ihren Bauchumfang jedoch ganz leicht messen. Legen Sie es unbekleidet in Höhe des Bauchnabels um die Taille. Atmen Sie nun leicht aus und lesen den Wert ab.

Als Faustregel gilt:

  • Bei Frauen besteht Verdacht auf einen erhöhten Bauchfettanteil ab 80 cm Bauchumfang
  • Bei Männern besteht Verdacht auf einen erhöhten Bauchfettanteil ab 94 cm Bauchumfang

Ein erhöhtes Risiko für die oben genannten Erkrankungen beginnt allerdings, sofern

  • Bei Frauen mehr als 88 cm Bauchumfang gemessen werden
  • Bei Männern mehr als 102 cm Bauchumfang gemessen werden

Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem eigenen Körpergewicht, in Verbindung mit gesunder Ernährung sowie ausreichender Bewegung, senkt gesundheitliche Risiken.

Foto: bykst, pixabay

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