PFC – Wann wird die Mode giftfrei?

Per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFC, wird hauptsächlich in Outdoorbekleidung, verwendet.  Sie wird dadurch wasserfest und schmutzabweisend. Dass diese Chemikalien ungesund sind und sogar krebserregend sein sollen, ist seit längerem bekannt. So machte Greenpeace bereits im Jahre 2013 auf die Problematik der Chemikalien aufmerksam.

Greenpeace testet 19 Markenhersteller

Die Aufforderung an Markenhersteller wie Jack Wolfskin, Adidas, Nike, Esprit u. a., die giftigen Chemikalien durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen, stieß offensichtlich bereits 2013 auf eher taube Ohren. Damals wurden 14 Herstellermarken durch Greenpeace geprüft, wobei Überschreitungen des zulässigen Grenzwertes der giftigen Chemikalie festgestellt wurden. Aktuell ließen 19 Modeketten eine Prüfung ihrer Outdoorbekleidung zu. Auch diesmal sollen Ergebnisse vorliegen, nach denen die Grenzwerte vielfach deutlich überschritten werden. Wann wird die Mode endlich giftfrei?

PFC – biologisch nicht abbaubar

PFC reichert sich in Lebewesen an und ist biologisch nicht abbaubar. Wasser und Atemluft werden durch Haupterzeugerländer wie China, Mexiko und Indonesien verunreinigt und  leiden unter den giftigen Chemikalien. Modemarken wie Zara, H&M, Benetton gehen als Umwelt-Sieger aus den geprüften Unternehmen hervor. Sie unterstützen die Greenpeace-Kampagne „Detox“, in dem sie die Verwendung giftiger Substanzen verringern. Es zeigt, dass es auch umweltfreundliche Methoden für die Herstellung modischer Outdoorbekleidung gibt.

Foto: cocoparisienne, pixabay

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