Mammograhie-Screening – Klarheit über Risiken und Nutzen

Erschreckend, aber offensichtlich wahr: Viele Frauen sind über Brustkrebs-Vorsorge-Untersuchungen nicht ausreichend informiert! Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs werden jeder gesetzlich versicherten Frau ab dem 30. Lebensjahr einmal pro Jahr angeboten. Frauen ab dem 50. Lebensjahr bekommen dagegen alle 2 Jahre eine Einladung zum sogenannten Mammographie-Screening. Doch Vorsicht! Diskussionen über Vor- und Nachteile, über Risiken und Nutzen des Mammographie-Screenings werden immer lauter. Kaum eine Frau ist wirklich umfassend über die mit dem Screening verbundenen Risiken und Gefahren informiert. Angst vor einer Erkrankung und die Hoffnung auf Früherkennung scheinen ein Hinterfragen im Keim zu ersticken. Wer klärt jedoch über Risiken und Nutzen des Mammographie-Screenings auf? Die Entscheidung, ob und welche Untersuchung man duchführen lassen möchte, bleibt letztlich bei den Frauen.

Fakt ist: Brustkrebs wird oft erst spät erkannt

Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Mehr als 70 Tausend mal jährlich werden in Deutschland Brustkrebserkrankungen festgestellt. Allein der Gang zu den Untersuchungen bedeutet nicht, nicht an Brustkrebs erkranken zu können. Jede Veränderung der weiblichen Brust sollte daher sofort dem Arzt vorgestellt werden!

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