Wer an bestimmten Krebsarten erkrankt hat Pech gehabt…

Glück, Pech oder Zufall – Umstände, die entscheiden,  ob man an bestimmten Krebsarten erkrankt oder nicht. Dies sagen zumindest US-Forscher.

Kopien können nur so gut sein, wie das Original ist. Kopiert man jedoch die jeweils vorherige Kopie, verwischen sich mit der Zeit die Konturen. Genauso verhält es sich bei Stammzellen im Körper, die einer ständigen, lebenslangen Teilung unterliegen. So kommt es im Laufe eines Menschenlebens beispielsweise im Dickdarm zu über 1000 Zellteilungen. Kleinste Abweichungen von den Originalstammzellen können im weiteren Verlauf zu Fehlern sowie zu Mutationen neuer Zellen führen.

Zwar kann eine gesunde Lebensweise den Körper durchaus positiv beeinflussen, doch im umgekehrten Fall gelten hoher Alkohol-, Fleisch- und Tabakkonsum als mögliche Krebsauslöser, wie z. B. Lungenkrebs oder Darmkrebs. Zudem gelten erbliche Vorbelastungen, Gene sowie bestimmte Umweltbedingungen ebenfalls als Risikofaktoren für eine mögliche Krebserkrankung.

Die Anzahl der Zellteilungen unterliegt jedoch eher dem Zufall und lässt sich kaum durch Lebensgewohnheiten steuern, ebenso wenig eine eventuelle Entartung der Stammzellen. Laut Forschungsergebnissen des Krebsspezialisten Bert Vogelstein an der John Hopkins Universität in Baltimore haben rund zwei Drittel aller Menschen, bei denen bestimmte Krebsarten festgestellt werden, lapidar ausgedrückt, einfach nur Pech…

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