Was Sie für Ihr Wohlfühlgewicht tun können

Was Sie für Ihr Wohlfühlgewicht tun können

Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem eigenen Körpergewicht senkt gesundheitliche Risiken. Etwas für das Wohlfühlgewicht tun und auf Ernährung sowie ausreichende Bewegung zu achten, lautet die Devise.

Mit Körper und Körpergewicht im Einklang zu sein bereichert die Lebensqualität. Die Verbindungen von gesunder Ernährung, ausreichender Bewegung, innerer Zufrieden- und Gelassenheit sowie einem gut erträglichen Stresslevel schaffen eine optimale Ausgangsposition für eine starke körperliche Basis. Darüber hinaus sind dies anzustrebene Komponenten, die auch das Wohlfühlgewicht positiv beeinflussen. Ist der Körper gesund und fühlt sich wohl, wirkt sich dies positiv auf das Seelenleben aus. Wer jedoch mit sich und seinem Körper, im Besonderen mit dem Körpergewicht, nicht zufrieden ist, ist eher seelischen Schwankungen ausgesetzt.

Warum das Wohlfühlgewicht eine große Rolle spielt

Füllige oder übergewichtige Menschen haben oft ein negatives Bild von ihrem eigenen Wohlfühlgewicht. So nehmen sie oft manche Spötteleien in Kauf, sind vielfach unzufrieden und stehen häufig unter enormem psychischen Leidensdruck. Dies kann bei sensiblen Menschen sogar zum sozialen Rückzug bis hin zu Depressionen führen. Sich in seiner Haut so richtig wohlfühlen – dazu gehört eben auch, im Einklang mit sich selbst, einschließlich Körper- und Wohlfühlgewicht, zu sein. Menschen, deren Körpergewicht weit über dem Normalgewicht liegt, fällt genau dies meist schwer. Kaum verwunderlich, dass innere Zufriedenheit sehr oft von einem idealen Körpergewicht abhängig gemacht wird. Wer gern einige Pfunde verlieren möchte, gerät unter Umständen schnell in eine Spirale, in der sich alles nur noch um Abnehmen, Figur und Körpergewicht dreht. Riesige Industriezweige, beispielsweise für Diätprodukte aller Art, haben diese menschliche Schwäche schon lange für sich entdeckt.

Warum der BMI nicht alles über das Wohlfühlgewicht weiß

Selbstzweifel sowie fehlende Selbstakzeptanz zum eigenen Wohlfühlgewicht können das Selbstwertgefühl erheblich durcheinander bringen. Dabei muss nicht unbedingt echtes Übergewicht, d. h. wenn deutlich mehr auf die Waage gebracht wird, als für Alter, Geschlecht und Körpergröße angemessen wäre, Ursache der Unzufriedenheit sein. Manchmal reichen einige Pfunde zu viel sowie das subjektive Gefühl des Dickseins aus, um sich in die Spirale von Diäten, Beeinflussungen und Idealbildern zu begeben. Seit längerer Zeit werden die Grenzen des sogenannten Body-Maß-Index recht eng ausgelegt. Ein Körpergewicht nach Einteilung der Richtwerte sagt jedoch nichts über den Anteil der Muskeln sowie die Fettverteilung im Körper aus. So gelten folgende Werte nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Richtschnur für

Untergewicht

  • BMI unter 18,5

Normal- bzw. Idealgewicht

  • BMI zwischen 18,5 und 24,9

Übergewicht

  • BMI zwischen 25 und 29,9

Fettleibigkeit (Adipositas)

  • BMI ab 30

Inzwischen wird jedoch unter Fachleuten die Meinung vertreten, dass das persönliche Idealgewicht ungefähr 5-8 % über den Empfehlungen für das Normalgewicht liegt. Von Fettleibigkeit sowie Beeinträchtigung der Gesundheit spricht man ab einem BMI ab bzw. über 30. Bedenklich wird es ab einem BMI von 40. Spätestens dann sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Foto: andibreit, pixabay