Weshalb kalte Füße Schnupfen begünstigen

Kaum zu glauben, aber wahr – kalte Füße sind oft Schuld an Schnupfen und Husten. Deshalb ist es besonders wichtig, die Füße im Winter warm zu halten.

Man kann sich noch so warm anziehen. Hält man sich längere Zeit im Freien bei eisiger Kälte oder kühlem, nassen Regenwetter auf, beginnt man irgendwann zu frieren. Vor allem, wenn man sich wenig oder nur langsam bewegt. Meist sind es die Hände und die Füße, die unangenehm auf kühle Außentemperaturen reagieren. Sie werden schnell kalt. Manchmal fühlt es sich sogar so an, als würden sie nicht mehr richtig durchblutet werden. Denn sind sie erst mal so richtig „eingefroren“, wird es schwierig, sie wieder warm zu bekommen. Meist „tauen“ sie erst daheim wieder auf, was unter Umständen recht schmerzhaft sein kann.

Kalte Füße – Attacke auf die Nasenschleimhaut

Kalte Füße jedoch wirken wie ein Kühlkissen auf den gesamten Körper. Er fröstelt schneller und empfindet die aufsteigende Kälte noch intensiver. Und in der Tat vermindert sich die Durchblutung, das Gefühl hat nicht getäuscht. Was haben nun die kalten Füße mit einem Schnupfen zu tun? Schleimhäute wollen gut durchblutet sein, um Erreger abwehren zu können. Aufgrund der verminderten Durchblutung der Nasenschleimhaut und der Schleimhaut des Rachens gelingt es den Erkältungsviren wesentlich schneller, ihren Weg in den Körper zu finden. Kratzen im Hals und eine verstopfte Schnupfen-Nase können die Folge sein. Der beste Schutz gegen kalte Hände und kalte Füße bedeutet immer noch, sie warm anzuziehen.

So bleiben Hände und Füße warm

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und darunter ist es auf jeden Fall ratsam, Handschuhe zu tragen. So vermeiden Sie neben kalten Fingern auch rissige und spröde Haut. Für welches Material Sie sich entscheiden, ob es Fäustlinge oder Fingerhandschuhe sein sollen, bleibt natürlich dem jeweiligen Zweck und persönlichem Geschmack vorbehalten. Wollhandschuhe sind nicht für jeden geeignet; Allergiker müssen hier sicherlich vorsichtig sein. Mit Fleece gefütterte Handschuhe halten kuschelig warm. Wattierte oder Daunen gefüllte Handschuhe sind leicht und halten ebenso angenehm warm. Allerdings sollte bei Daunenhandschuhen aus Tierschutzgründen auf die Herkunft der Federn und gute Qualität geachtet werden. Achten Sie auf gutes Schuhwerk! Es sollte atmungsaktiv und wasserabweisend sein. Kaufen Sie feste Winterschuhe lieber eine Nummer größer. Denn mit dicken Socken und warmen Einlegesohlen sind die Schuhe schnell zu eng. Werden die Füße jedoch in zu enge Schuhe gezwängt, kann es zu einer verminderten Durchblutung kommen. Die Zehen sind die ersten, die von der Kälte erwischt werden. Schützen Sie Ihre Füße mit warmen Socken. Die Materialpalette ist breit gefächert und reicht von synthetischen Fasern bis zu Naturfasern. Auch hier ist die Wahl von der jeweiligen Verträglichkeit und des Geschmacks abhängig. Wenn noch Platz im Schuh ist, legen Sie eine wärmende Sohle hinein. Auch Thermosohlen, die die Nässe abhalten sollen, sind gut geeignet, die Füße vor Kälte zu schützen.

Fotos: Hans, PublicDomainPictures, pixabay

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