Gehirnerschütterung – Diagnose im Schnelltest

Erschütterungen des Gehirns sind häufig Folgen von Stürzen sowie Unfällen beim Sport. Hartes Aufschlagen des Kopfes, aber auch Stöße und Schläge auf den Schädel lassen das Gehirn von Innen gegen die Schädelwand stoßen und wirbeln die Zellen durcheinander. Der Betroffene kann relativ schnell mit Bewusstlosigkeit, Schwindel oder Benommenheit reagieren. Im günstigsten Falle handelt es sich dann um eine leichte Form des Schädel-Hirn-Traumas, bei dem zusätzlich Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit mit Erbrechen auftreten können.

Sehr oft wird eine Gehirnerschütterung nicht als solche erkannt, da sich eindeutige Symptome auch erst bis zu zwölf Stunden nach der Erschütterung des Gehirns bemerkbar machen können. Besonders Sportler laufen im sportlichen Eifer Gefahr, nach Aufprallen oder Zusammenstößen eine Gehirnerschütterung zu erleiden. Wird der sportliche Ehrgeiz trotz der Erschütterung des Gehirns nicht unterbrochen, riskieren Sportler unter Umständen mögliche Folgeschäden des Gehirns.

Gerade für Sportler streben Forscher das Erstellen einer schnellen Diagnose an. So soll das Protein S100B eindeutige Hinweise auf eine bestehende Gehirnerschütterung geben, denn eine deutliche Erhöhung der Konzentration des Eiweißes im Blut weise Forschungsergebnissen zufolge auf eine Gehirnerschütterung hin.

http://www.welt.de/gesundheit/article124233417/Schnelltest-fuer-Gehirnerschuetterungen-geplant.html

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