Wenn Sie von Albträumen geplagt werden

Wenn Sie von Albträumen geplagt werden

Wenn wir schlafen, träumen wir. Mal Schönes, mal weniger Schönes. Das ist völlig in Ordnung. Wer jedoch von Albträumen geplagt wird, wacht meist schweißgebadet und angsterfüllt davon auf.

Meist erinnern wir uns am nächsten Morgen kaum noch an die nächtlichen Träume. Bei Alpträumen ist dies anders. Alpträume verursachen Angst, Ohnmacht, meist mit Hilflosigkeit, und führen dazu, dass wir schweißgebadet aus dem Schlaf gerissen werden. Albträume bleiben gegenwärtig, sie begleiten uns sogar oft bis in den Tag hinein. Je nach Tiefe des angstauslösenden Szenarios kann uns ein Albtraum gefühlsmäßig noch einige Zeit negativ beschäftigen. Der bekannteste Albtraum ist der, in dem man in die Tiefe stürzt. Fast jederWenn Sie von Albträumen geplagt werden Mensch träumt hin und wieder einen Altraum und kennt sicherlich den freien Fall im Schlaf. Doch aus welchen Gründen träumen wir so etwas Angstauslösendes? Was sind die Gründe und was soll uns das sagen? Schlafforscher beschäftigen sich mit dem gesamten Spektrum des Schlafs, natürlich auch mit Alträumen. Sie können daher Betroffenen Ratschläge zum besseren Umgang mit ihnen geben. Denn wer beispielsweise regelmäßig, dazu noch wiederkehrend den gleichen Albtraum träumt, erlebt nicht nur erhöhten Leidensdruck, sondern oft auch eine Minderung der Lebensqualität mit erheblicher Leistungseinschränkung. Doch ist man den Albträumen nicht wehrlos ausgeliefert. Zahlreiche Tipps zur Bewältigung helfen, Alpträume künftig zu verstehen und sie zu handhaben. Bachblüten, hier insbesondere die sogenannten Rescue-Tropfen (Notfalltropfen) https://www.bach-blueten-portal.de/bachblueten-blog/albtraeume-loswerden-die-besten-tipps bieten z. B. eine Alternative als Selbsttherapie. Über eine Anwendung mit Bachblüten sollte man sich jedoch umfassend durch einen Fachmann informieren lassen.

Warum Albträume ihr Unwesen treiben

Albträume ereilen uns meist in der zweiten Nachthälfte, in der sogenannten REM-Phase (Rapid Eye Movement, d. h. schnelle Augenbewegung). Die REM-Phase tritt mehrmals pro Nacht am Ende des ca. 90 minütigen Schlafzyklus auf und ist gekennzeichnet durch schnelle Augenbewegungen sowie einer tiefen Muskelentspannung. Spezielle Ursachen für Albträume sind nicht ausreichend geklärt. Vielfach hört man jedoch, sie würden ursächlich durch unterdrückte Wünsche oder Triebe ausgelöst. Besonders der österreichische Psychologe Sigmund Freud vertrat die Ansicht, wonach unbewusste und nicht preisgegebene Wünsche, Triebe und Ängste des Träumers sich im Traum, vor allem im Albtraum, intensiv offenbaren. Diese These wird von der Wissenschaft nicht mehr eindeutig bestätigt. Auch drängen sich Fragen auf, ob z. B. das Unterbewusstsein durch Alträume etwas über uns verraten, uns vor bedrohlichen Alltagssituationen warnen oder uns in Konflikt mit unseren Ängsten bringen möchte. Eine große Zwillingsstudie aus Finnland konnte jedoch belegen, dass Albträume zumindest teilweise genetisch bedingt sind. Laut Psychologie und Schlafforschung begünstigen jedoch Medikamente, Stress, Alkohol, Drogen, medialer Konsum von Gewalt, Terror, Grusel und Horror sowie die Genetik das Auftreten von Albträumen.

Sind Albträume ein Schrei der Seele?

Konflikte im Wachleben werden laut Psychologen und Psychiater in Träumen bzw. Albträumen bewältigt. Es heißt, dass besonders Menschen, die emotional weniger stabil sind oder gar unter Depressionen leiden, eher zu Albträumen neigen. Neben den vorgenannten Faktoren zur Begünstigung von Albträumen gibt es ganz reale Erlebnisse, die beim Betroffenen als Auslöser für Albträume in Frage kommen. Darunter fallen z. B. posttraumatische Erlebnisse verschiedenster Ursachen wie:

  • Verlust eines geliebten Menschen
  • Opfer einer Gewalttat
  • sexueller Übergriff/Vergewaltigung
  • Chemie- oder Verkehrsunfall
  • Opfer einer Naturkatastrophe
  • Brandopfer
  • Erkrankung mit Todesangst, wie z. B. Herzinfarkt
  • Krebserkrankung
  • Bedrohung/Verfolgung
  • Kriegstraumata

Laut des wissenschaftlichen Leiters des Schlaflabors des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim Professor Michael Schredl leiden rund fünf Prozent der Deutschen unter regelmäßigen Albträumen. Auch Menschen mit posttraumatischen Erlebnissen beziehungsweise Belastungsstörungen leiden oft unter stets dem gleichen, ständig wiederkehrenden Albtraum.

Albträume nicht verdrängen, sondern bewusst steuern

Wessen Schlaf sowie Gemütszustand ständig von Albträumen gestört wird, möchte diese angstauslösenden Gespenster verständlicherweise so schnell wie möglich loswerden. Leider hilft es nicht, Albträume zu ignorieren oder sie gar zu verdrängen. Besser ist:

  • einer Vertrauensperson von den Albträumen zu erzählen
  • direkt nach dem Erwachen aus dem Albtraum den Inhalt aufzuschreiben
  • auch ein Traumtagebuch ist äußerst hilfreich

Laut Professor Schredl sind Konfrontation, Bewältigung und Training die drei Säulen der Selbsttherapie.

  • Konfrontation – Aufschreiben und Auseinandersetzung mit dem Ablauf des Albtraums
  • Bewältigung – Analyse der angstauslösenden Situation, um eine positive Lösung zu finden und damit den Traum in eine optimistische Richtung zu lenken
  • Training – Die Umkehr der im Albtraum empfundenen Angst in ein positives Gefühl täglich für fünf bis zehn Minuten zwei Wochen lang üben

Daneben helfen auch Methoden wie Progressive Muskelentspannung oder Meditation. Wenn dies jedoch alles nichts hilft, sollte sich der Betroffene einem Arzt anvertrauen oder die Hilfe durch einen Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

Foto: bykst, doctor-a, pixabay

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