Weihnachtsmarkt – Warum Glühwein nur kurz wärmt

Pünktlich zum ersten Adventswochenende öffnen vielerorts Weihnachtsmärkte ihre Pforten und laden zum gemütlichen Rundgang ein. Dort beginnt der Zauber der Vorweihnachtszeit. Überall leuchten Kerzen, es duftet nach Mandeln und Glühwein.

Alten Traditionen folgend, erwachen alljährlich zu Beginn der Adventszeit Weihnachtsmärkte, die sowohl Jung wie Alt faszinieren. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist bestens geeignet, sich so langsam auf eine geruhsame Adventszeit sowie das Weihnachtsfest einzustimmen. Wer mag, kann hier auch schon die ersten Weihnachtsgeschenke kaufen. Zudem sorgen bunte Lichter, kulinarische Köstlichkeiten, allerlei Naschwerk oder Fahrten mit dem Karussell für Kurzweil. Die Kälte und winterlichen Temperaturen werden dabei gern mit einem Glühwein vertrieben. Doch Vorsicht, genau dies kann zur Erkältungsfalle werden.

Warum Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt so beliebt ist

Sich vom Weihnachtszauber bei klirrender Kälte im Freien einfangen zu lassen hat leider den Nachteil, dass man nach gewisser Zeit zu frösteln beginnt. Sind Hände und Füße erst mal so sehr erkaltet, dass man sie kaum noch spürt, scheint Glühwein zum Aufwärmen die Lösung zu sein. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ohne Glühwein ist nur halb so gemütlich, er gehört für die meisten Besucher im vorweihnachtlichen Ambiente einfach dazu. Doch Vorsicht! Weder Glühwein, noch Punsch mit Cognac, Rum oder ähnliches wärmen tatsächlich so richtig auf. Im Gegenteil, der enthaltene Alkohol wärmt nur kurz, da er die Blutgefäße erweitert. Bei zu viel Alkohol kann er jedoch zu einer verminderten Durchblutung der inneren Organe führen und somit Erkältungen und Unterkühlung begünstigen. Zu viel Alkohol bei eisiger Kälte kann sogar Erfrierungen zur Folge haben. Alkoholfreie Heißgetränke sind hier eine durchaus wärmende Alternative.

Wie Sie sich gut für den Weihnachtsmarkt vorbereiten

Wer die Wartezeit auf das eigentliche Weihnachtsfest mit einem Besuch auf einem klassischen, nostalgischen oder mit Fahrgeschäften ausgerichteten Weihnachtsmarkt verkürzen möchte, schützt sich gegen Wind und Kälte am besten mit entsprechend warmer Kleidung. Auch wenn anfangs die Witterung nicht ganz so kalt empfunden wird, nach längerem Aufenthalt im Freien bei wenig Bewegung kriecht die Kälte allmählich in den Körper. Vor allem Hände und Füße sind die Schwachstellen, die zuerst klamm und kalt werden. Kalte Füße führen zu einer verminderten Durchblutung der Nasenschleimhaut, weshalb sich schnell ein Schnupfen ausbreiten kann. Deshalb: Dicke Socken, warme Stiefel und warme Handschuhe nicht vergessen. Da der Körper viel Wärme über den Kopf verliert, ist eine entsprechende Kopfbedeckung ebenso empfehlenswert. Darüber hinaus ist es zweckmäßig, in Bewegung zu bleiben, um dem Frösteln vorzubeugen.

Foto: Gellinger, pixabay

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