Vorsicht vor Winterdepressionen

Die dunkle Jahreszeit sorgt häufig für depressive Verstimmungen. Gerade dann ist es besonders wichtig, auf erste Anzeichen und Symptome zu achten.

Wenn die Dunkelheit den Tag ablöst

Ein grauer, bedeckter Himmel raubt dem Tag sein helles Licht und bereits am Nachmittag wird es schon wieder dunkel. Die meisten Menschen leiden unter Stimmungsschwankungen, wenn die Tage immer kürzer werden und es an so vielen Tagen gar nicht richtig hell werden will. Aktivitäten im Freien werden zunehmend auf ein Minimum beschränkt. Es ist die Zeit, in der man sich überwiegend in geschlossenen Räumen aufhält und sich eine Winterdepression langsam einschleichen kann. Viele Menschen ziehen sich zurück, vergraben sich regelrecht in ihren eigenen vier Wänden. Manche setzen kaum mehr einen Schritt vor die Tür. Sie fühlen sich oft mutlos, haben wenig Antrieb und Interesse. Häufig tragen sie zudem ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit in sich und haben wenig Freude an ihrem Leben.

Medizinskandal Depressionen

Winterdepressionen rechtzeitig erkennen

Vorsicht vor Winter-DepressionenEs gibt zahlreiche Symptome, die auf depressive Verstimmungen hinweisen können. Meist greifen sie ineinander über oder ergänzen sich, wie zum Beispiel eine geringe Aufmerksamkeit auch eine Interessenlosigkeit beinhalten kann. Treten die bekannten Symptome jedoch vermehrt und speziell in der dunklen Jahreszeit immer wieder auf, kann von einer Winterdepression ausgegangen werden. Der Betroffene sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, denn die persönliche Lebensqualität leidet unter dem Zustand erheblich. Auch negative Auswirkungen auf den eigenen Körper, die Familie sowie das Berufsleben sind mögliche Folgen einer Winterdepression.

Symptome einer Winterdepression

Wenn Sie folgende Symptome an sich bemerken und persönlichen Leidensdruck verspüren, sollten Sie nicht zögern, einem Arzt Ihres Vertrauens Ihre Beschwerden zu schildern. Nur er kann feststellen, ob es sich bei den Symptomen lediglich um eine vorübergehende depressive Verstimmung aufgrund der Jahreszeit oder um eine echte Winterdepression handelt.

  • Häufig müde und übermäßiges Schlafbedürfnis
  • Launenhaft
  • Unentschlossen und mutlos
  • Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Zukunftsängste
  • Antriebslos
  • Gefühl der inneren Leere und Gleichgültigkeit
  • Rückzug aus sozialem Umfeld
  • Häufiges Grübeln und Probleme wälzen
  • Heißhunger auf Süßigkeiten
  • Körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Herzrasen, Hitzewallungen

Was man gegen bedrückte Stimmung tun kann

  • Soziale Kontakte pflegen

Gehen Sie unter Menschen, besuchen Sie Freunde und Bekannte und führen Sie gute Gespräche

  • Aufenthalt im Freien

Unternehmen Sie Aktivitäten im Freien. Auch wenn der Himmel bedeckt ist, werden Sie mit mehr Tageslicht versorgt, als in den eigenen vier Wänden

  • Für Abwechslung sorgen

Dies muss nichts Außergewöhnliches sein. Kleine Änderungen im Tagesrhythmus reichen oft schon aus, um neuen Auftrieb zu erhalten

  • Sich etwas Schönes gönnen

Auch hier sind es oft die kleinen Dinge, die von der dunklen Jahreszeit ablenken. Ein Kinobesuch, ein gutes Essen oder ein warmes Bad zum Entspannen sind wahre Stimmungsaufheller

  • Mehr Tageslicht mit einer Tageslichtlampe

Das fehlende Tageslicht kann zwischendurch durch den Einsatz einer Tageslichtlampe ersetzt werden. Eine nicht ganz preiswerte Investition, über die es sich jedoch lohnt, nachzudenken

  • Auf Vitamin D Haushalt achten

Vitamin D hebt die Stimmung. Es wird auf natürliche Weise nur durch Sonnenlicht gebildet. In der dunklen Jahreszeit kann es zu einem Mangel kommen. Präparate, um einen Vitamin D Mangel auszugleichen, halten Apotheken bereit. Doch sollte vor Einnahme gegebenenfalls eine Blutuntersuchung (kostenpflichtig!) vorgenommen werden.

 

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Fotos: geralt. pixabay, SplitShire

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