Verschreibungspflicht oder frei verkäuflich – Die Pille danach

Die Pille danach - künftig ohne Rezept zu haben

Fast 400.000 mal wurde Frauen in Deutschland im Jahre 2012 ein hormonell wirksames Präparat mit den Substanzen Levonorgestrel oder Uliprista von Gynäkologen verschrieben. Mit der Einnahme dieser Pille soll nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr einer ungewollten Schwangerschaft vorgebeugt werden. Der Eisprung wird mit der Einnahme der „Pille danach“ verzögert, sodass eine Befruchtung der Eizelle nicht möglich sein soll.

Seit längerer Zeit steht wieder einmal zur Debatte, ob das Präparat rezeptfrei erhältlich sein soll oder weiterhin verschreibungspflichtig bleibt. Eine Entscheidung seitens der Bundesregierung ist noch nicht gefallen.

Forderungen nach Aufhebung der Verschreibungspflicht wurden nun auch vom Expertenausschuss für Verschreibungspflicht laut. Wie es heißt, gäbe es keine medizinischen Argumente, die die Verschreibungspflicht begründen.

Info:  Tagesschau.de und  Welt.de

Fotos: geralt, pixabay

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