Spitzbergens Schneealgen im Dienste der Medizin

Forscher und Wissenschaftler untersuchen derzeit den Schnee im arktischen Archipel Svalbard. Für die Bemühungen gibt es triftige Gründe. Mikroskopisch kleinste Algen verbergen sich im Schnee, die während ihrer Blütezeit die weißen Schneefelder zunächst grünlich und dann rot erscheinen lassen. Die Schneealgen enthalten neben dem Pigment Astaxanthin spezielle Inhaltsstoffe, die u.a. gern von der Kosmetikindustrie genutzt werden. Doch in den Kälte liebenden Algen wird weitaus mehr vermutet. Als Lieferant für ein neues Antibiotikum zum Einsatz in der Medizin scheinen die Schneealgen darüber hinaus geeignet sein. Denn sie scheinen natürliche Substanzen mit antibiotischer Wirkung zu produzieren.

Neue-Medizin-die-aus-dem-Schnee-kommt