Mückenschutz – Warum der Schutz so wichtig ist

Mückenstiche sind unangenehm, jucken unerträglich und können oft die Sommerlaune verderben. Grund genug, sich mit einem guten Mückenschutz zu versorgen

Wer rechtzeitig für einen guten Mückenschutz sorgt, kann die Bekanntschaft mit den winzigen Blutsaugern weitestgehend vermeiden. Denn nur ausreichender Mückenschutz ist die einzige Möglichkeit, sich wirkungsvoll gegen Mückenstiche zu schützen. Mückenstiche sind  lästige Frühjahrs- sowie Sommererscheinungen, die wohl jeder seit Kindesbeinen kennt. Die Stiche der surrenden Insekten verursachen neben einer lokalen Rötung sowie Schwellung der Haut einen unangenehmen Juckreiz. Diesem zu widerstehen fällt oft schwer. Besonders dann, wenn man gleich von mehreren Stichen geplagt wird.

Mit Mückenschutz die Blutsauger vertreiben

Mehr denn je bedeutet Mückenschutz Vorsorge gegen eventuelle gesundheitliche Schäden. Konnte man früher durch Mückenstiche übertragbare Krankheiten den tropischen Ländern zuordnen, trifft dies heute nicht mehr zu. Klimawandel sowie die zunehmende Erderwärmung nähren neben den heimischen Mücken auch tropische oder subtropische Krankheitsüberträger. Die in rasanter Zeit vollzogene Globalisierung ermöglicht es ihnen, sich mühelos auch außerhalb ihrer Regionen auf frisches Blut zu stürzen. Dabei erliegen die Stechmücken nicht dem „süßen Blut“, sondern Lockstoffen, die wir Menschen ausdünsten sowie dem Kohlendioxid, welches über Lunge und Haut abgegeben wird. Achten Sie beim Kauf, dass der Mückenschutz auch gegen andere Insekten wie Stechfliegen und Zecken wirksam ist. Außerdem sollte das Mittel für sensible Haut gut verträglich sein sowie eine lange Schutzdauer bieten. Guter Mückenschutz verspricht, durch eine Art Schutzmantel bis zu 8 Stunden gegen die lästigen Insekten zu schützen. Wer die Möglichkeit hat, Fenster, Balkon- oder Terassentüren mit Fliegennetzen oder Fliegengitter zu versehen, sollte auch dies nutzen.

Mücken – sie lauern in Wäldern und Wiesen

Mücken lauern sowohl in heimischen Gefilden wie auch in beliebten Urlaubsorten. Besonders gern halten sie sich in lichten Wäldern, auf Wiesen sowie windstillen Feuchtgebieten wie Biotope oder Teiche auf. Nur wer sich den Lieblingsorten bewusst ist, kann entsprechenden Mückenschutz anwenden. Bei Spaziergängen oder Wanderungen durch lichte Wälder sollte daher im Frühjahr und Sommer auf schützende Kleidung geachtet werden. Zusätzliche Vorsorge gegen Mückenstiche bieten Sprays oder Lotionen, die für einige Stunden den zuverlässigen Mückenschutz übernehmen. Wessen Nachtruhe durch das surrende Geräusch und der Befürchtung, gestochen zu werden, erheblich gestört wird, sollte sich direkt vor dem Schlafengehen mit dem Mückenschutz, sogenannte Repellents, einreiben. Besonders während des Urlaubs in südlichen Ländern schließt man oft kein Auge, solange Mücken um die Ohren schwirren. Hier kann zusätzlich ein Moskitonetz für die ersehnte Nachtruhe sorgen.

Wenn es Sie trotz Mückenschutz erwischt hat

Sicherlich wird es eine Mücke trotz guten Mückenschutz schaffen, menschliches Blut zu saugen. Um den auftretenden Juckreiz zu lindern, können die betroffenen Stellen mit kalten Kompressen gekühlt oder mit kühlenden Gels aus der Apotheke betupft werden. Normalerweise verschwinden die kleinen Schwellungen nach einigen Tagen, der Juckreiz lässt nach und die Plage ist schnell vergessen. Anders sieht es bei Allergikern aus. Bei gefährdeten Personen ist ein weiteres Anschwellen sowie Entzünden der Haut aus bisher noch nicht erforschten Zusammenhängen möglich. Erleiden Allergiker zudem zu viele Mückenstiche, können sie mit Kreislaufproblemen bis hin zum Schock auf den Mückenspeichel reagieren.

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