Kopfhautjucken – das können Sie dagegen tun

Wenn die Kopfhaut ständig juckt wird dies als störend und sehr unangenehm empfunden. Deshalb ist es besonders wichtig die Ursachen zu kennen, um Abhilfe zu schaffen.

Kopfhautjucken löst ein enormes Verlangen nach Abhilfe durch Kratzen aus. Wenn die Kopfhaut juckt, kann man dem Impuls zu Kratzen kaum unterdrücken. Allerdings bringt kräftiges Kratzen beim Kopfhautjucken nur kurzfristig Linderung, denn es reizt die empfindliche Kopfhaut und verschlimmert die Symptome. Besser ist es, die Ursachen für das lästige Kopfhautjucken zu finden, um sie künfig zu vermeiden. Auch wenn Pflege und gutes Ausssehen wichtig sind – oft gelten jedoch eine übermäßige Pflege sowie das Verwenden stylischer Produkte wie Haarspray, Haarschaum oder Gel als Auslöser für das unangenehme Kopfhautjucken. Auch wenn gewohnte Produkte jahrelang gut vertragen wurden, kann es im Laufe der Zeit zu einer Abwehrreaktion der Kopfhaut kommen. Dies ist ein deutliches Zeichen von Reizüberflutung und spätestens jetzt verlangt die irritierte Kopfhaut eine besondere Pflege. Auch an mögliche Allergien sollte gedacht werden. Ein Allergietest beim Hautarzt kann hier Klarheit verschaffen.

Kopfhaut jucken – was kann man dagegen tun?

Ein beruhigendes Haarwasser ohne Alkohol ist gut geeignet, vorübergehend Linderung zu verschaffen. Apotheken und Drogerien bieten eine Vielzahl entsprechender Produkte an. Auch eine selbst hergestellte Spülung aus 1 Liter Wasser, versetzt mit 2 Esslöffeln Apfelessig, kann erfolgreich wirken. Eine regelmäßige Anwendung ist wichtig, um erste Erfolge zu erzielen. Sanft in die Kopfhaut einmassiert, kann es die Intervalle zwischen dem auftretenden Juckreiz verlängern. Zusätzlich sollte auf milde Pflege bei der Haarwäsche geachtet werden. Zudem ist das Waschen sowie das eventuell anschließende Föhnen der Haare mit gemäßigten Temperaturen ratsam. Zu heißes Wasser sowie eine zu heiße Föhntemperatur schädigen die Kopfhaut und es kann zu Verbrennungen kommen. Auch die Haare leiden auf Dauer unter zu heißen Temperaturen. Kopfhaut und Haare trocknen aus, die Kopfhaut beginnt zu spannen und zu jucken. Ferner kann es zu Schuppenbildung kommen.

Wenn das Kopfhautjucken hartnäckig bleibt

Wenn Haarwasser und milde Pflege nicht die erwünschte Linderung bringen, muss nach weiteren Ursachen gesucht werden. Es gilt, nicht die Geduld zu verlieren, denn die Kopfhaut ist wie unsere gesamte Haut ein sensibles Organ. Ist sie erst gereizt und irritiert, dauert die „Reparatur“ eine Weile. Selbst wenn der Übeltäter gefunden wurde benötigen geschädigte Hautpartien noch längere Zeit, ehe sie wieder in den Normalmodus umschalten. Ein Vorgehen nach dem Ausschlussprinzip ist nun in Erwägung zu ziehen. Das bedeutet, von nun an bestimmte Produkte für einige Zeit nicht mehr zu verwenden. Hier hilft nur, verschiedene Varianten auszutesten. Verzichten Sie auf Haarspray, Gel oder Schaum. Lässt der Juckreiz langsam nach, ist der Auslöser gefunden. Parallel hat es sich bewährt, extra milde Haarshampoos aus der Apotheke zu verwenden. Diese sind in der Regel ohne Konservierungsmittel, parfüm- und farbstofffrei und daher gut verträglich. Sollten jedoch sämtliche Maßnahmen erfolglos bleiben, ist der Hautarzt der richtige Ansprechpartner.

Fotos: RyanMcGuire, pixabay

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