Heidelbeeren – Beeren für die Blutgefäße

Süße Früchte des Sommers genießen…mit Heidelbeeren genießen Sie eine besondere Köstlichkeit! Darüber hinaus präsentieren sich die kleinen Beeren mit äußerst gesunden Inhaltsstoffen.

Wer die Heidelbeer-Saison für die Zubereitung süßer Leckereien oder als Snack zwischendurch nutzt, nascht gesund. Denn Heidelbeeren enthalten neben Gerbstoffen, Fruchtsäuren sowie Flavonoiden eine Menge Carotin und Vitamin C. Doch was die Besonderheit der Heidelbeeren ausmacht, ist der blaue Farbstoff Anthocyan, auch Myrtillin genannt. Weshalb Heidelbeeren mancherorts auch als Blaubeeren bekannt sind. Der blaue Farbstoff sorgt beim Verzehr nicht nur für eine blaue Zunge, was besonders Kinder gern erheitert, sondern für die Elastizität der Blutgefäße. Denn gemeinsam mit Vitamin C und Eisen wirkt der blaue Farbstoff Anthocyan blutbildend.

Heidelbeeren - Beeren für die Blutgefäße-

Frische Heidelbeeren und Heidelbeer-Muttersaft

Die ersten Heidelbeeren sind ab Juli reif. Je nach Witterung dauert die Erntezeit der blauen Früchte bis in den September hinein. Heidelbeeren sind, sobald sie erst mal gepflückt sind, nicht lange haltbar. Die Saison der leckeren und gesunden Beeren lässt sich jedoch verlängern. Heidelbeeren eignen sich gut zum Einfrieren, zur Zubereitung von Säften oder zum Einkochen als Marmelade. Niemand muss auf die gesundheitliche Wirkung der Heidelbeere außerhalb der Erntezeit verzichten. Bio-Läden und Reformhäuser führen den wertvollen Heidelbeer-Muttersaft, der auch täglich eingenommen werden kann, im Sortiment. Der blaue Farbstoff sorgt für die Elastizität der Blutgefäße, besonders jedoch im Gehirn und Auge. Deshalb wird Menschen mit Nachtblindheit und/oder Lichtempfindlichkeit der Verzehr von Heidelbeeren bzw. des Muttersaftes empfohlen. Darüber hinaus gilt der blaue Farbstoff als Schlaganfallprophylaxe.

Blau ist gesund – Heidelbeeren als Hausmittel

Antioxidative Inhaltsstoffe sollen Darmentzündungen lindern sowie eine Schutzfunktion ausüben. Die Ballaststoffe der blauen Beeren wirken sich ohnehin positiv auf die Darmflora sowie die Verdauung aus. Heidelbeeren besitzen eine abtötende Wirkung auf Kolibakterien. Während jedoch z.B. getrocknete Heidelbeeren bei Durchfall helfen, wirken dagegen frische Heidelbeeren eher abführend.

Traditionell als Hausmittel verwendet man getrocknete Heidelbeeren bei

  • Durchfall
  • leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut

da der hohe Anteil an Gerbstoffen adstringierend, antibakteriell sowie leicht schmerzlindernd wirkt.

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Heidelbeere schützen das Immunsystem sowie Körperzellen vor Bakterien und freien Radikalen. Zudem sollen die Früchte neuesten Erkenntnissen nach das Herzinfarkt-Risiko senken. Es ist also durchaus sinnvoll, Heidelbeeren auch in gesunden Zeiten zu verzehren.

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