Frühlingsgefühle – Warum wir jetzt gern flirten

Frühlingsgefühle sind keine Einbildung. Ganz im Gegenteil, es gibt sie wirklich. Im Frühling erwartet uns ein bunter Reigen voller Frühlingsgefühle.

Frühlingsgefühle ereilen uns im Frühling, genauer gesagt bereits beim Übergang vom Winter in den Frühling. Das besondere an Frühlingsgefühlen ist das Erwachen im Allgemeinen und natürlich die Lust zum Flirten und Verlieben im Besonderen. Von der Natur schlau erdacht, motivieren uns die Frühlingsgefühle zu neuen Taten. Der Frühling weckt die Lebensgeister und nicht umsonst heißt es im Volksmund so schön: Alles neu macht der Mai…

Frühlingsgefühle – Lust zum Flirten und Verlieben

Die Tage werden endlich wieder länger. Mehr Tageslicht hält der Tag nun bereit und verdrängt nach und nach das Schlafbedürfnis, welches wir im Winter wegen der Dunkelheit vermehrt verspüren. Das Tageslicht und die steigenden Temperaturen haben positive Wirkungen auf die Psyche – und die Hormone. Während das Hormon Melatonin im Winter für die nötige Schläfrigkeit sorgt, fällt der Melatoninspiegel beim Übergang in den Frühling. Den Frühlingsgefühlen steht nun nichts mehr im Weg, ganz im Gegenteil. Wir sind wacher, aktiver, haben wieder mehr Lebensfreude, woran das Hormon Seratonin, auch Glückshormon genannt, wesentlich beteiligt ist. Die dunkle Jahreszeit ist überstanden, die Unternehmungslust steigt. Mit ihr steigt auch die Lust zum Flirten und Verlieben. Das offensichtlich evolutionsbedingte Verhalten, mit Frühlingsgefühlen im Herzen verstärkt Ausschau nach dem anderen Geschlecht zu halten, ist dem erhöhten Serotonin-Spiegel zu verdanken. So scheinen die Hormone bei Männlein und Weiblein verrückt zu spielen, denn die Lust zum Flirten und Verlieben steigt mit den ersten Sonnenstrahlen bei beiden Geschlechtern.

Frühlingsgefühle – Warum wir jetzt gern flirtenFrühlingsgefühle – Frühjahrsputz und Zeit zum Verlieben

Die aufblühende Natur, das Erwachen von Fauna und Flora, sowie das Gefühl, wieder durchstarten zu können, wirken stimmungsaufhellend. Mit dem Frühling verbinden wir das Entstehen neuen Lebens. Wir fühlen förmlich, wie die Schwere des Winters von uns abfällt. Mit dem Frühjahrsputz werden die letzten Reste des Winters vergrault. Auch die körperliche Fitness wird nun von vielen auf Frühling und Sommer getrimmt. Wen wundert es, dass zu dieser Jahreszeit die Hormone einen bunten Reigen an Frühlingsgefühlen für uns bereithalten? Wer sich von den positiven Frühlingsgefühlen leiten lässt, Single ist und sich auf Partnersuche begibt, scheint nun die besten Chancen zu haben. Während die weiblichen Sexualhormone wohl eher ganzjährig verteilt sind, meldet sich verstärkt im Frühling und Sommer das männliche Sexualhormon Testosteron.

Frühlingsgefühle – Ein Hormoncocktail, der es in sich hat

Der Hormoncocktail ist angerichtet. Doch wohin mit den Frühlingsgefühlen und wie begibt man sich erfolgreich auf Partnersuche? Ein „Patentrezept“ diesbezüglich für Männlein und Weiblein kann es nicht geben, dafür ist jeder Mensch ein einmaliges Individuum. Das ist auch gut so. Allerdings kann man Flirten üben. Ein nettes, unverbindliches Gespräch bei Alltagssituationen wie z. B. an der Bushaltestelle oder im Café ist eine bewährte Möglichkeit, eventuelle Hemmschwellen bei Kontaktschwierigkeiten zu überwinden. Das sofortige Feedback stärkt außerdem das Selbstvertrauen. Darüber hinaus helfen ein paar nützliche Tipps, die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich zu ziehen.

  • Ganz wichtig – bleiben Sie locker. Überstürzen Sie nichts
  • Bleiben Sie authentisch! Verstellen Sie sich nicht, nur um zu gefallen
  • Lassen Sie den Blick schweifen, signalisieren Sie Interesse
  • Seien Sie mutig, wenn Ihnen jemand sympathisch ist
  • Suchen Sie den Augenkontakt und halten Sie den Blickkontakt
  • Zeigen Sie Ihr schönstes Lächeln, auch mit den Augen. Aber echt muss es sein!
  • Hört jeder gern: Komplimente. Jedoch nicht übertreiben
  • Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn der Flirt nicht erwidert werden sollte

Und keine Angst vor dem ersten Gespräch. Der Gesamteindruck aus Mimik, Gestik, Körpersprache und Stimme entscheidet, ob Sie für Ihr Gegenüber attraktiv erscheinen. Die gesprochenen Worte fallen dabei mit rund sieben Prozent fast unter den Tisch. Viel mehr bleibt der Charme, Esprit sowie Offenheit der ersten Begegnung in Erinnerung.

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